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| ![]() Atheistische Dichterin bekehrt sich9. August 2012 in Aktuelles, 16 Lesermeinungen Existiert die Seele? Wenn ja, wo ist sie zu finden? Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen führte die atheistische Dichterin Sally Read zum Glauben und in die katholische Kirche. Rom (kath.net/CNA/jg) Sally Read wuchs in einer antireligiösen Familie in Großbritannien auf. Sie war Krankenschwester in der Psychiatrie, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie wohnt jetzt mit ihrer Familie in Italien. Hier begann auch ihre Konversion vor etwas mehr als zwei Jahren. Sie arbeitete gerade an einer Anthologie in der sie ihre Erfahrungen mit Patienten der Psychiatrie verarbeitete. Mir wurde bewusst, dass ich nicht wusste, wo die Seele ist und dass ich nicht wusste, ob die Seele existiert, sagte sie im Interview. Sie kam mit einem kanadischen Priester ins Gespräch, der in der gleichen Stadt wie sie tätig war. Während ich mit dem Priester über die Frage diskutierte, ob es Gott gibt, hatte ich als Dichterin plötzlich das Gefühl, dass Gott der höchste Dichter und der höchste Schöpfer ist und ich nur als Instrument genutzt würde, erinnert sie sich. Ich glaube nicht, dass ich noch Atheistin bin, sagte sie zu dem Priester. Sie war aber noch nicht bereit, den Schritt zum Christentum zu machen. Es war sehr, sehr schwer, erinnert sich Read an diese Phase. Da sie in einem atheistischen Umfeld aufgewachsen war, war plötzlich alles wovon sie bisher überzeugt war auf den Kopf gestellt. Ihre Unruhe legte sich eines Nachmittags als sie in eine katholische Kirche ging. Wenn es dich gibt, musst du mir helfen, sagte sie in Richtung einer Darstellung Christi. Dann ist etwas, passiert, das schwer zu beschreiben ist, aber ich habe mich gefühlt, als ob ich in die Höhe gehoben würde, meine Tränen hörten auf zu fließen und ich spürte diese Gegenwart, beschreibt Read ihre Bekehrung. Von da an war ihr klar, dass mein Leben Christus gewidmet ist. Der Schritt in die katholische Kirche fiel Read dann nicht mehr schwer. Mir war klar, dass es nur eine Kirche gibt und man in der katholischen Kirche Christus am nächsten ist, weil sie die Eucharistie hat und die Kommunion, sagte sie. Kritik gab es von Familienmitgliedern und aus dem eher sozialliberalen künstlerischen Establishment. Trotzdem, sagte Read, sie sei jetzt glücklicher als sie je gewesen sei. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuBekehrung
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