
Kuala Lumpur (kath.net/CWN/jg)
Mission unter Muslimen sei in Malaysia nicht erwünscht, sagte ein Regierungsvertreter des südostasiatischen Landes. Die Regierung könne Strafen gegen Personen verhängen, die versuchen würden, Muslime zum Übertritt in eine andere Religion zu bewegen, sagte Jamil Khir Baharim, Minister in der Dienststelle des Premierministers. Baharim ist für islamische Angelegenheiten zuständig.
„Das Verteilen von Literatur und Audio/Video ist nicht erlaubt, weil es zur Unzufriedenheit der Moslems führt“, begründete Baharim gegenüber der Nachrichtenagentur Bernama die Haltung der Regierung.
Von den 28,7 Millionen Einwohnern Malaysias sind 60 Prozent Moslems, 19 Prozent Buddhisten, sechs Prozent Hindus, sechs Prozent Protestanten und drei Prozent Katholiken. Der Islam ist Staatsreligion.
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