08 August 2012, 11:31
Das Gebetsleben des heiligen Dominikus de Guzmán
 
Hildegard13
 
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Benedikt XVI.: Am Ursprung des Glaubenszeugnisses steht das Gebet, die wirkliche Beziehung mit Gott. Die Bedeutung der äußeren Gebetshaltung. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Das Gebetsleben des heiligen Dominikus de Guzmán, Gründer des Dominikanerordens, dessen liturgischer Gedenktag am heutigen Mittwoch begangen wird, stand im Mittelpunkt der kurzen Katechese Papst Benedikts XVI. bei der traditionellen Generalaudienz. Vor den im Innenhof des Apostolischen Palastes versammelten Pilgern und Besuchern erinnerte Benedikt XVI. daran, dass er sich bereits in einer früheren Katechese mit dem Heiligen auseinandergesetzt hatte (3. Februar 2010).

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So war es das Anliegen des Papstes, den heiligen Gründer des Predigerordens als Mann des Gebets zu betonen. Es heiße von ihm, dass – wenn er geredet habe – er entweder mit Gott oder von Gott geredet habe. Betrachtung und Apostolat seien für Dominikus ganz ineinander gegangen. Dominikus sei „in Gott verliebt gewesen“. Sein einziges Bestreben sei das Heil der Seelen gewesen, vor allem derer, die in die Netze der Irrlehren seiner Zeit gefallen seien.

Dominikus habe als Nachahmer Christus auf radikale Weise die drei evangelischen Räte verkörpert. In jedem Moment sei das Gebet die Kraft gewesen, die seine apostolischen Werke erneuert und immer fruchtbarer gemacht habe.

Die von ihm überlieferten Formen des Betens zeigten, wie wichtig dabei auch die körperliche Haltung sei: „Sitzen, stehen, knien, auf den Herrn hinschauen, sich sammeln: der Leib muss mitbeten“, so der Papst. Zudem brauche es für eine rechte Sammlung eine Umgebung der Stille.

Die Beziehung zu Gott im Gebet stärke den Glauben des Menschen und gebe ihm auch Kraft, den Herausforderungen des Alltags standzuhalten. Benedikt XVI. rief die Gläubigen daher auf, sich jeden Tag um Zeiten des Gebets zu bemühen. Es sei dies eine Zeit, „die wir uns vor allem während der Ferien nehmen müssen, um zu versuchen, mit Gott zu sprechen“. Dies sei auch eine Weise, den nahestehenden Menschen zu helfen, „in den hellen Lichtstrahl der Gegenwart Gottes einzutreten, der den Frieden und die Liebe bringt, deren wir alle bedürfen“.










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