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| ![]() Chinas Regierung verhinderte Geburt von 400 Millionen Kindern2. August 2012 in Familie, 6 Lesermeinungen Auf die Methode der erzwungenen Abtreibungen macht jetzt ein Foto einer jungen Frau und ihres abgetriebenen Babys in chinesischsprachigen Blogs aufmerksam Peking (kath.net) Um die Geburtenrate auf rund 1,8 zu halten, zwingt die Familienplanungskommssion Chinas zahlreiche Frauen zur Abtreibung. Diese Praxis, die in China bereits seit Jahrzehnten betrieben wird, ist im Land nun plötzlich in aller Munde: Grund ist das Foto der 23-jährigen Feng Jianmei, die erschöpft in einem Krankenhausbett neben ihrem abgetriebenen Baby liegend zu sehen ist (Foto siehe unten). Sie war bereits im siebenten Monat. Das Foto kursiert derzeit in chinesischsprachigen Blogs und sorgt dort für Aufsehen. Das berichtet das Portal LifeSiteNews.com. So wie sie werden viele Frauen von Beamten der Regierung gewaltsam in die Krankenhäuser gebracht und zur Abtreibung gezwungen. Der Grund ist die Ein-Kind-Politik Chinas, die eine Überbevölkerung des Landes verhindern will. Auf diese Weise hat die chinesische Regierung insgesamt 400 Millionen Geburten verhindert, wie die US-Regierung vergangenes Jahr und auch die Chinesische Familienplanungskommission selbst kürzlich auf ihrer Website berichten. Der Präsident der Initiative ChinaAid berichtet von einem Fall, in der eine Frau zwei Tage vor ihrem Geburtstermin zur Abtreibung genötigt worden ist. Was viele nicht wissen, ist, dass diese Familienplanungsmaßnahmen bereits seit 30 Jahren auf so brutale Weise durchgeführt werden, erzählt der Christ Bob Fu der Zeitung Baptist Press. Kritiker dieser Methode fügen hinzu, dass sie nicht nur unmenschlich, sondern in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage Chinas auch selbstzerstörerisch ist. Die Bevölkerung werde älter, die Arbeitskräfte knapper. Verfahre man weiter auf diese Art, werde Chinas phänomenale Wirtschaftskraft bald ein Ende finden. Schätzungen zu Folge wird 2050 ein Viertel der Bevölkerung Chinas aus Senioren bestehen und über die Hälfte bereits über 50 sein. Daher wird vom Forschungs- und Entwicklungszentrum eine Zwei Kind-Politik gefordert. Der Christ Bob Fu glaubt jedoch, dass alle politischen Zwecke in der Familienpolitik Fehl am Platz sind: Ich denke, dass die chinesische Bevölkerung aufwachen muss und für die Würde des Lebens kämpfen sollte. Wir müssen, ebenso wie die Amerikaner unsere gewählten Politiker drängen, mit den Zahlungen an die UN aufzuhören, um so mehr Leben retten zu können. Skandal in China - Frau zur Abtreibung gezwungen Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuChina
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