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| ![]() Erzbischof Schick fordert Blasphemie-Verbot1. August 2012 in Deutschland, 8 Lesermeinungen 'Gott und das Allerheiligste dürfen in unserer Gesellschaft nicht verspottet und herabgewürdigt werden', sagt der Bamberger Erzbischof - Gesetz soll für alle Religionen gelten Bamberg (kath.net/bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick setzt sich für ein Gesetz gegen Blasphemie ein. Wer die Seele der Gläubigen mit Spott und Hohn verletzt, der muss in die Schranken gewiesen und gegebenenfalls auch bestraft werden, sagte der Erzbischof und fügte hinzu: Wir brauchen daher in unserem Staat ein Gesetz gegen die Verspottung religiöser Werte und Gefühle. Dabei gehe es nicht nur um die Verunglimpfung der christlichen Religion. Auch die anderen Gläubigen sollten in ihren religiösen Überzeugungen und der Ausübung ihrer Religion geschützt sein. Gegen heilige Personen, heilige Schriften, Gottesdienste und Gebete sowie heilige Gegenstände und Geräte aller Religionen dürfe kein Spott und Hohn zugelassen werden. Im Grundgesetz der Bundesrepublik sei die Würde des Menschen als unantastbar deklariert. Die Seele gehöre zum Menschen. Spott und Satire über religiöse Einstellungen und Gefühle seien Verletzung der Menschenwürde. Gott und das Allerheiligste dürften deshalb in unserer Gesellschaft nicht verspottet und herabgewürdigt werden, so der Erzbischof. Eine Gesellschaft, die das, was religiösen Menschen hoch und heilig ist, nicht schütze, schade sich selbst, denn sie dränge einen Teil ihrer Bürger an den Rand oder sogar in den Untergrund, so Schick. Gläubige tragen aber viel zum Gemeinwohl bei. Konkret müssten Christen daher fordern, dass die Person Jesu Christi, Gott der Vater, Maria, die Heiligen, die Hostie des Altarsakraments, die sakralen Gegenstände wie Kelche und Monstranzen, auch die Kirchengebäude und Prozessionen von unserem Staat geschützt werden. Dazu seien auch entsprechende Gesetze nötig. Aber auch die Gläubigen selbst müssten das Heilige heilig halten. Wir Christen müssen deutlich machen, dass wir Verunglimpfungen unserer Überzeugungen und Werten in Medien und öffentlichen Organen nicht hinzunehmen bereit sind, betonte der Erzbischof. Foto: (c) Erzbistum Bamberg Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuBlasphemie
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