
Bamako (kath.net) Wegen Ehebruch gesteinigt: ein Mann und eine Frau wurden bis zum Hals eingegraben, dann mit Steinen beworfen, bis sie tot waren. Dies geschah in der von radikalen Islamisten kontrollierten nördlichen Teil Malis am vergangenen Wochenende, wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtete.
Im westafrikanischen Staat Mali sind nach einem Putsch und dem daraus resultierenden Machtvakuum die Islamisten erstarkt und haben etwa zwei Drittel des Nordens des Landes unter ihre Kontrolle bekommen. Dort führten sie die Scharia ein, außerdem zerstörten sie islamische Heiligengräber, die zum Weltkulturerbe zählten.
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