
Frankfurt (kath.net/KNA) Das Satiremagazin «Titanic» zeigt auch in seiner August-Ausgabe Papst Benedikt XVI. auf dem Titelbild. Mit der Überschrift «Kein Grund zu klagen: Der Papst bleibt sauber» spielt das Blatt auf die juristische Auseinandersetzung vor dem Landgericht Hamburg über das Juli-Heft an. Gezeigt wird diesmal ein lächelnder und winkender Papst. In das weiße Gewand sind Abdrücke von Kinderhänden sowie Kussmundabbildungen retuschiert. Die Hände von Benedikt XVI. sind rot verschmiert dargestellt.
Die Richter hatten vor gut zwei Wochen entschieden, dass das Titelblatt der Juli-Ausgabe die Persönlichkeitsrechte des Papstes verletze. «Titanic» darf unter Androhung eines Zwangsgeldes von 250.000 Euro diese Hefte nicht mehr verbreiten und die Bilder nicht im Internet veröffentlichen. Unter der Überschrift «Die undichte Stelle ist gefunden» war der Papst in weißer Soutane mit einem großen gelben Fleck und auf der Rückseite mit einem braunen Fleck auf der Soutane abgebildet worden. «Titanic» will die Einstweilige Verfügung anfechten. Beim Deutschen Presserat gingen viele Beschwerden gegen die Zeitschrift ein. Das August-Heft befasst sich auch in weiteren Artikeln und Bildern mit der Auseinandersetzung.
Beschwerdemöglichkeit beim PRESSERAT: http://www.presserat.info
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