28 Juli 2012, 09:00
Soforthilfe für Flüchtlinge in Damaskus
 
Hildegard13
 
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"Kirche in Not" hilf die schlimmsten Leiden lindern und unterstützt die Erstversorgung und Unterbringung von 107 Flüchtlingsfamilien in einer Pfarrei bestimmt. Zudem wird eine Existenzhilfe für zwölf Priester in Form von Mess-Stipendien gewährt.

Wien/Damaskus (kath.net/KIN)
Auf Bitten des Maronitischen Erzbischofs von Damaskus, Samir Nassar, gewährt das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ eine Soforthilfe für Flüchtlinge und Priester in Damaskus in Höhe von mehr als 20.000 Euro. Das Geld ist für die Erstversorgung und Unterbringung von 107 Flüchtlingsfamilien in einer Pfarrei bestimmt. Zudem wird eine Existenzhilfe für zwölf Priester in Form von Mess-Stipendien gewährt.

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Nach den Kämpfen der vergangenen Tage hatten Projektpartner von „Kirche in Not“ von beängstigenden Zuständen in der syrischen Hauptstadt berichtet. Es gebe weder ausreichend Nahrungsmittel, Brot, Obst und Gemüse sowie Milch für die Kinder, noch ausreichend Strom oder Gas zum Kochen. Damaskus zu verlassen, ist vielen wegen der anhaltenden Kämpfe auf den Straßen und Wegen zur Grenze oder aus Geldmangel nicht möglich. Zudem drohen Entführungen und Überfälle; inzwischen wurden zahlreiche Grenzstationen geschlossen.

Erzbischof Nassar hat die beklemmende Lage vieler christlicher Flüchtlinge in Damaskus vor wenigen Tagen in einem dramatischen Appell beschrieben. In seinem Aufruf betont Erzbischof Nassar unter anderem: „Familien laufen um ihr Leben. Sie verlassen in großer Zahl die gefährdeten Stadtviertel und bilden eine endlose Schlange auf dem Weg in den Libanon. Die Straßen nach Jordanien, in den Irak und in den Norden Richtung Homs-Aleppo sind geschlossen oder aufgrund von Kämpfen nicht passierbar. Die Flucht in den Libanon ist von Panik gezeichnet. Ich hoffe, dass sie Zuflucht finden.“

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“, das sich ausschließlich aus privaten Spenden finanziert, hilft Menschen, die sich im Dienst der Kirche für andere einsetzen. Jährlich werden bis zu 5.000 Projekte finanziert, die der Seelsorge dienen. Ein unverzichtbares Anliegen von „Kirche in Not“ ist der Einsatz für Religionsfreiheit und Versöhnung. Seit der Gründung 1947 wird „Kirche in Not“ als Stimme für bedrängte und verfolgte Christen wahrgenommen. Alle zwei Jahre veröffentlicht das Hilfswerk eine Dokumentation zur „Religionsfreiheit weltweit“ sowie „Christen in großer Bedrängnis“, einen Bericht über die Verfolgung von Christen weltweit.

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KIRCHE IN NOT ist ein internationales katholisches Hilfswerk. Das Werk leistet weltweit geistliche und materielle Hilfe für Christen, die wegen ihres Glaubens bedroht oder verfolgt werden.

www.kirche-in-not.at
Online spenden hier: Kirche in Not: Spendenform
KIRCHE IN NOT
Hernalser Hauptstraße 55/1/8
1172 Wien
Tel: +43(1) 405 25 53
Fax: +43(1) 405 54 62-75
E-Mail: kin@kircheinnot.at






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