25 Juli 2012, 11:00
Diskussion um Abschlussmesse des Eucharistischen Kongresses
 
Hildegard13
 
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Ein Liturgieexperte hatte die Abschlussmesse des Eucharistischen Weltkongresses in Dublin als „unmöglich sentimental“ bezeichnet. Die Organisatoren wiesen die Kritik zurück.

Dublin (kath.net/CWN/jg)
Die Organisatoren des Eucharistischen Kongresses in Dublin haben die Kritik eines Liturgieexperten an der Abschlussmesse zurückgewiesen. Msgr. Andrew Wadsworth, Vorsitzender der International Commission on English in the Liturgy (ICEL), hatte die Messe zuvor als „unmöglich sentimental“ bezeichnet.

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Während des Pontifikates von Benedikt XVI. seien Verbesserungen in der liturgischen Kultur immer deutlicher sichtbar geworden, insbesondere auch bei liturgischen Großveranstaltungen. Leider sei während der Abschlussmesse des Eucharistischen Kongresses am 17. Juni dieses Jahres davon nichts zu sehen gewesen, kritisierte Wadsworth. Die Liturgie sei wie eine Aufführung gewesen, die auf die Teilnehmer ausgerichtet worden sei. Sie habe „den Touch der 80er Jahre“ gehabt. Das sei unter anderem dadurch zum Ausdruck gekommen, dass es während der Lieder immer wieder Applaus gegeben habe, sagte Wadsworth.

P. Paddy Jones, Direktor des irischen National Center for Liturgy in Maynooth wies die Aussagen Wadsworths zurück. Er „weiß vielleicht nicht, was diese Liturgie den Tausenden bedeutet hat, die sie beim Kongress gefeiert haben, der in einer Zeit der Erneuerung und Heilung der Kirche in Irland stattgefunden hat“, sagte er wörtlich gegenüber der Zeitung „The Irish Catholic“. Applaus habe es gegeben, sagte Jones. Dieser sei am lautesten gewesen, als Kardinal Marc Ouellet, der persönliche Vertreter von Papst Benedikt XVI., gepredigt habe, nachdem die Botschaft des Papstes gezeigt worden sei und am Ende der Messe. Dies sei nicht Kennzeichen einer „Aufführung“ gewesen, sondern die Antwort der Gläubigen auf das, was sich in ihrer Mitte abgespielt habe, sagte Jones.






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