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| ![]() Deutsche suchen nach Entspannung statt nach Gott26. Juli 2012 in Deutschland, 13 Lesermeinungen Der Spiegel: Das moderne Lebensideal, so scheint es, setzt sich zusammen aus Bio, Eso, Öko, Lebensberuhigung, Selbstfindung, Yoga, Wohlstand, aber die Kirchen fehlen. Hamburg (kath.net/idea) Der spirituelle Sinnmarkt boomt in Deutschland. Fast an jedem Wochenende findet eine Esoterikmesse statt. Darüber berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel (Hamburg) in seiner Ausgabe vom 23. Juli. Wie es heißt, werden auf dem deutschen Sinnmarkt jedes Jahr 25 Milliarden Euro umgesetzt; bald könnten es 35 Milliarden sein. Jedes zehnte verkaufte Buch in Deutschland behandele die Themen Spiritualität, Esoterik und Lebenshilfe. Einer Studie der Universität Hohenheim (Stuttgart) zufolge zählten rund 15 Prozent der Deutschen zu den spirituellen Sinnsuchern. Die Mitgliederzahl des Dachverbands für Geistiges Heilen (Heidelberg) sei von 500 im Jahr 1999 auf jetzt rund 6.000 gewachsen. Nach Angaben von Britta Gerdes-Petersen, Chefin der Lebensfreude-Messen, die in Hamburg, Kiel, Lübeck und München mit bis zu 10.000 Besuchern stattfinden, ist Deutschland spiritueller geworden. Der Spiegel dazu: Das moderne Lebensideal, so scheint es, setzt sich zusammen aus Bio, Eso, Öko, Lebensberuhigung, Selbstfindung, Yoga, Wohlstand ... Doch dabei fehlten die Kirchen: Im neuen Sinnmarkt steht nicht mehr Gott im Mittelpunkt. Sondern die Entspannung. Man will nicht mehr ins Paradies am Ende aller Tage. Sondern ins Wellnesshotel nach Mecklenburg-Vorpommern oder zum Schamanen-Workshop auf Lanzarote. Gesucht werde nicht die Verwurzelung im Glauben, sondern das zügig verbesserte Daseinsgefühl. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuLebensgestaltung
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