
Prineville (kath.net/pl) Paul Gaylord hatte sich bei einer streunenden Katze mit der schwarzen Pest infiziert. Mehrere Wochen kämpften die Ärzte um das Leben des 59-jährigen Amerikaners aus Oregon, dann gaben sie den Bewusstlosen auf. Die Familie ließ den Todkranken noch taufen und bereitete sich auf den Abschied vor. Doch am Morgen nach der Taufe „ging es ihm plötzlich besser. Die Ärzte benahmen sich wie Kinder in einem Süßigkeitenladen. Sie waren so aufgeregt“, erzählte die Nichte des Erkrankten. Darüber berichtete die „Huffington Post“.
Gaylord hat zwar mehrere Finger und Zehen bei seinem Kampf mit der Beulenpest verloren, doch durfte er die Intensivstation verlassen und konnte mit Hilfe eines Rollators schon einige kurze Spaziergänge machen. Seine Frau erzählte, dass sie und ihr Mann nie wirklich Kirchgänger gewesen seien, „wir hatten bisher unsere Gebete verrichtet, so wie man eben betet. Aber jetzt, ich weiß nicht. Möglicherweise müssen wir über die Sache mit der Kirche nachdenken“.
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