
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat die internationale Gemeinschaft zu geschlossenem Handeln im Syrien-Konflikt aufgerufen. Man müsse sich auf eine gemeinsame Strategie verständigen, um die Spirale der Gewalt zu beenden und einen "Abstieg in die Hölle" zu verhindern, sagte der vatikanische Botschafter in Syrien, Erzbischof Mario Zenari (Foto), am Donnerstag in Radio Vatikan.
Mit dem Anschlag auf die Sicherheitszentrale in Damaskus am Mittwoch sei nicht zwangsläufig das Ende des Regimes eingeläutet. Es gebe zwar Stimmen, die von einer Wende sprächen; Vorhersagen seien augenblicklich jedoch schwierig. Es könne "alles passieren", so der Nuntius.
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