
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Weltfriedenstag der katholischen Kirche steht im kommenden Jahr unter dem Motto "Selig sind, die Frieden stiften". Mit der Wahl dieses Themas wolle Papst Benedikt XVI. alle Menschen ermutigen, Verantwortung für die Schaffung einer friedlichen Welt zu übernehmen, teilte der Vatikan am Montag mit. In seiner Botschaft zum 46. Weltfriedenstag am 1. Jänner 2013 werde der Papst auch auf die Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die Krise der politischen Institutionen eingehen. Letztere sei in vielen Fällen Ausdruck einer "besorgniserregenden Krise der Demokratie", so die Erklärung. Das diesjährige Motto zum Weltfriedenstag ist der Bergpredigt Jesu entnommen.
Es gehe jedoch nicht nur um den äußeren, sondern auch um den inneren Frieden, hieß es weiters. Benedikt XVI. werde ebenso den vordringenden Nihilismus sowie die Menschenrechte ansprechen, vor allem die Meinungs- und Gewissenfreiheit sowie die Religionsfreiheit. Eine besondere Rolle werde auch der Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzil vor 50 Jahren sowie die Friedensenzyklika "Pacem in terris" ("Friede auf Erden") von Papst Johannes XXIII. aus dem Jahr 1963 spielen.
Der Weltfriedenstag wurde im Dezember 1967 von Papst Paul VI. vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ins Leben gerufen. Als Datum setzte er den 1. Jänner fest. Seither richten die Päpste an diesem Tag eine Friedensbotschaft an die Welt, die jeweils Mitte Dezember veröffentlicht wird. Zum Jahresbeginn 2012 stand der Weltfriedenstag unter dem Motto "Junge Menschen zu Frieden und Gerechtigkeit erziehen".
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