
Los Angeles (kath.net/LSN/jg)
Tom Cruise scheint den Rat von Marty Rathbun, frühere Nummer 2 von Scientology, beachtet zu haben. Rathbun hatte Cruise empfohlen, lieber auf die Forderungen seiner Exfrau Katie Holmes einzugehen, als einen Rosenkrieg zu provozieren. Dabei könnten Dinge über Scientology bekannt werden, die für die Sekte gefährlich seien, hatte Rathbun gewarnt. Cruise ist eines der bekanntesten Mitglieder der Sekte.
Ein Gerichtsprozess um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Suri hätte für Scientology existenzbedrohend werde können. Wenn Holmes das alleinige Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Suri bei Gericht durchkämpfen würde, wäre das der schlimmste Albtraum in der Geschichte von Scientology, sagte Rathbun. Wörtlich sagte er: „Es wäre ein Zirkus, den sie (Scientology) nicht überleben würden.“
Der Sekte werden Bedrohung und Missbrauch von Mitgliedern vorgeworfen. Immer wieder tauchen Berichte ehemaliger Mitglieder der Eliteorganisation „Sea Org“ auf, die behaupten, von höherrangigen Mitgliedern zur Abtreibung gezwungen worden zu sein. Kath.net hat berichtet. Scientology hat die Vorwürfe immer abgestritten. „Niemals ist ein Mitglied der Kirche ‚gezwungen’ worden, eine Abtreibung durchführen zu lassen“, sagte ein Sprecher von Scientology gegenüber der Tampa Bay Times im Jahr 2010.
Mittlerweile wurde bekannt, dass sich Tom Cruise und Katie Holmes in Rekordzeit auf ihre Scheidung geeinigt haben. Die Bedingungen seien geklärt, die entsprechenden Papiere bereits unterzeichnet worden, gab einer der Anwälte von Holmes am Montag bekannt.
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