
Wiesbaden (kath.net/jg)
Die Betriebkrankenkasse für Industrie, Handel und Versicherungen (BKK IHV) hat die Kooperation mit der ProLife Deutschland GmbH & Co. KG beendet. Dieser Entscheidung waren heftige Angriffe gegen die Zusammenarbeit der Krankenkasse mit der Lebensschutzgruppe vorangegangen. Kath.net hat berichtet. Anlass für die Beendigung der Kooperation war eine Entscheidung des Bundesversicherungsamtes, das für die Rechtsaufsicht für die gesetzlichen Krankenversicherungen zuständig ist.
In einer Presseerklärung wies die BKK IHV darauf hin, dass das Bundesversicherungsamt zu der Auffassung gelangt sei, die Kooperation „verstoße gegen verschiedene Rechtsvorschriften“. Sie drohte juristische Schritte gegen die Zusammenarbeit der Versicherung mit ProLife Deutschland an. Als Körperschaft öffentlichen Rechts sei die BKK IHV verpflichtet, gesetzliche Vorgaben und Hinweise der Aufsichtsbehörden zu beachten, heißt es in der Presseerklärung weiter. Unter diesen Umständen sah sich der Verwaltungsrat gezwungen, den Kooperationsvertrag mit ProLife Deutschland zu beenden.
Der Versicherungsschutz jener Kunden, die durch Empfehlung von ProLife Deutschland Mitglieder der BKK IHV geworden sind, werde durch diese Entscheidung nicht beeinträchtigt, heißt es abschließend in der Presseerklärung.
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