
Köln (kath.net/KNA) Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat die Berufung von Gerhard Ludwig Müller zum Präfekten der Glaubenskongregation begrüßt. Damit erhalte das wichtigste Dikasterium in der vatikanischen Verwaltung «einen hochintelligenten und tiefgläubigen Präfekten», erklärte Meisner am Freitag in Köln. Zugleich bedauerte der Erzbischof das Ausscheiden des bisherigen Regensburger Bischofs aus der Deutschen Bischofskonferenz. Diese verliere einen «hervorragenden Theologen, der den Mut hat, dem Glauben eine deutliche Stimme zu geben, die auch gehört wurde».
Papst Benedikt XVI. hatte den 64-jährigen Müller am Montag zum Präfekten der Glaubenskongregation berufen und ihn in den Rang eines Erzbischofs erhoben. Er ist Nachfolger des US-amerikanischen Kardinals William Joseph Levada (76), dessen Rücktrittsgesuch aus Altersgründen der Papst zugleich annahm.
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