
Regensburg (kath.net/pbr) „Christus, der Ewige Hohepriester hat seinen treuen Diener Weihbischof em. Vinzenz Guggenberger, Titularbischof von Abziri, Dompropst i.R.am Fest des hl. Ulrich, am Mittwoch, 4. Juli 2012, in die Freude des ewigen Lebens aufgenommen.“ Dies gab das Bistum Regensburg bekannt. Das Pontifikalrequiem findet am Montag, 9. Juli 2012 um 13 Uhr im Dom St. Peter zu Regensburg statt. Die Beisetzung ist um 16 Uhr in Hofkirchen.
Weihbischof Vinzenz Guggenberger wurde am 21. März 1929 in Osterham, Landkreis Straubing-Bogenberg geboren. 1953 wurde er von Erzbischof Dr. Michael Buchberger zum Priester geweiht. Es folgten Jahre als Kaplan in Bodenmais, Wunsiedel und in der Regensburger Dompfarrei. 1965 ernannte ihn Bischof Dr. Rudolf Graber zum Geistlichen Beirat des Frauenbundes und zum Diözesanpilgerleiter. 1971 folgte die Ernennung zum Dompfarrer. Ein Jahr später berief ihn Bischof Dr. Rudolf Graber in das Regensburger Domkapitel.
Papst Paul VI. ernannte Vinzenz Guggenberger am 24. Mai 1972 zum Titularbischof von Abrizi und Weihbischof in Regensburg. Am 24. Juni 1972 empfing er die Bischofsweihe im Regensburger Dom. Hauptkonsekrator war Bischof Dr. Rudolf Graber.
1984 wählte das Regensburger Domkapitel Weihbischof Guggenberger zum Dompropst. Bis 1996 war er zugleich Bischöflicher Beauftragter für die wirtschaftlichen Angelegenheiten der Diözese und als Bischofsvikar für die Orden und die überdiözesanen Hilfswerke sowie mit den Kontakten zur Kirche in der Tschechischen Republik betraut. An seinem 75. Geburtstag hat Papst Johannes Paul II. sein Rücktrittsgesuch angenommen und er wurde als Weihbischof emeritiert.
Als Wahlspruch hat sich Weihbischof Guggenberger einen Satz aus dem Tagesevangelium seines Weihetages, dem Fest des hl. Johannes des Täufers am 24. Juni ausgewählt: Parare Domino plebem perfectam - dem Herrn ein wohlbereitetes Volk schaffen (Lk 1, 17). Sein bischöfliches Wappen teilt sich in vier Bereiche: Der Turm auf dem Berg ist Symbol der Wachsamkeit und der Festigkeit, abgeleitet aus dem Familiennamen "Guggenberger". Der Sämann in Blau weist hin auf die bäuerliche Abstammung und auf das Gleichnis im Evangelium. Ein silberfarbener Schrägbalken auf rotem Grund stellt das Wappen der Diözese dar als Amtsbereich des Weihbischofs. Die goldenen Attribute des hl. Erhard (Buch mit Augen und Bischofsstab) bringen zum Ausdruck, dass Weihbischof Guggenberger mehrere Jahre an der Grabeskirche des zweiten Diözesanpatrons, an der Dompfarrkirche Niedermünster, als Seelsorger tätig war.
Foto Weihbischof Guggenberger: (c) Bistum Regensburg
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