
Rom (kath.net/as) Am heutigen Samstag Vormittag hat Papst Benedikt XVI. die 44 Metropolitan-Erzbischöfe empfangen, unter ihnen der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki, denen er am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus das Pallium als Zeichen des besonderen Bandes mit dem Apostolischen Stuhl überreicht hatte. Ingesamt hatte der Papst 46 Pallien überreicht. Zwei Erzbischöfe waren verhindert gewesen, nach Rom zu kommen.
Bei der Audienz in der Audienzhalle "Paolo VI" erklärte Benedikt XVI., die Metropoliten aus aller Welt machten die Universalität der Kirche deutlich. Sie müsse auf allen Kontinenten und in allen Sprachen die christliche Botschaft verkünden. Das Pallium unterstreiche die Verbundenheit der Erzbischöfe und ihrer Kirchenprovinzen mit dem Papst. Zugleich verdeutliche es die besondere seelsorgliche Verantwortung der Metropoliten für ihre Gläubigen.
Der Papst versicherte die Erzbischöfe seines Gebets, damit sie mit Freude und in Treue ihren bischöflichen Dienst leisten können, „um eure Diözesangemeinde in der Liebe aufzubauen, sie im Zeugnis für den Glauben zu stützen und immer mehr die erneuerte Begeisterung der Begegnung mit der Person Christi hervorzuheben“.
An die deutschen Gäste gewandt sagte Benedikt XVI: „Mit Freude grüße ich die Delegation und die Gäste aus Berlin sowie alle Pilger aus Deutschland, die Kardinal Rainer Maria Woelki zum Empfang des Palliums nach Rom begleitet haben. Seid herzlich willkommen! Das Pallium macht auf besondere Weise die enge Verbundenheit der Erzbischöfe und ihrer Kirchenprovinzen mit dem Papst und dem Stuhl Petri sichtbar. Zugleich erinnert es an die Aufgabe, gleich Christus, dem Guten Hirten, dem verlorenen Schaf nachzugehen, es auf die Schultern zu nehmen, zur Herde zurückzubringen und für es zu sorgen. So steht das Pallium für die Fürsorge und Verantwortung der Hirten für ihre Herde. Und gerade aufgrund dieser gemeinsamen Verantwortung müssen wir die Einheit pflegen und wahren. Tragt auch ihr mit eurem Gebet und eurem Einsatz dazu bei, die Einheit der Kirche zu fördern und zu festigen. Von Herzen segne ich euch alle“.
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