27 Juni 2012, 08:00
Ein unvergleichliches Zeugnis der Treue
 
Hildegard13
 
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Am 27. Juni vor 35 Jahren wurde Erzbischof Joseph Ratzinger von Papst Paul VI. zum Kardinal ernannt

Rom (kath.net/L'OsservatoreRomano)
Vor fünfunddreißig Jahren, am 27. Juni 1977, wurde der Erzbischof von München und Freising, Joseph Ratzinger, von Papst Paul VI. zum Kardinal kreiert. Mit ihm zusammen erhielten den Purpur auch der Erzbischof von Florenz, Giovanni Der Ritus der "traditio anuli" bei der Eucharistiefeier am Hochfest Peter und Paul Benelli, der Pro-Präsident der Päpstlichen Kommission »Iustitia et Pax«, Erzbischof Bernardin Gantin, und der Titularbischof von Miseno, Luigi Ciappi. Weiterhin wurde auch die im Konsistorium von 1976 in pectore erfolgte Ernennung von Kardinal Frantisek Tomásek, dem Apostolischen Administrator von Prag, bekanntgegeben. In der Ansprache, die der Papst beim öffentlichen Konsistorium hielt, sagte er: »Die hochwürdigsten und verehrten Geistlichen, die wir soeben der Zahl der Kardinäle hinzugefügt haben, zeichnen sich alle in ganz besonderer Weise gerade durch diese Tugend aus: durch absolute Treue.

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Diese ist von ihnen in dieser nachkonziliaren Periode, die reich an fruchtbaren Ansätzen, aber auch an zersetzenden Elementen ist, in steter Bereitschaft, in täglichem Dienst, in einer vorbehaltlosen Hingabe an Christus, an die Kirche, an den Papst beharrlich, unerschütterlich und ohne falsche Rücksichtnahme gelebt worden. In der Erfüllung sehr schwieriger Aufgaben haben Sie, die wir von heute an unsere geliebten Söhne nennen, vor der ganzen Kirche ein unvergleichliches Zeugnis der Treue gegeben.« Und direkt an den neukreierten Kardinal Ratzinger gewandt sagte er: »Wir bestätigen diese Treue auch Ihnen, Kardinal Ratzinger, dessen qualifizierte theologische Lehrtätigkeit auf angesehenen Lehrstühlen deutscher Universitäten und in zahlreichen wertvollen Veröffentlichungen gezeigt hat, wie die theologische Forschung – auf dem von den Meistern aufgezeigten Weg der »fides quaerens intellectum« – nie von der aufrichtigen, freien und schöpferischen Zustimmung zum kirchlichen Lehramt getrennt werden kann und darf, welches das Wort Gottes authentisch auslegt und verkündet. Sie leiten nun vom erzbischöflichen Stuhl in München und Freising eine erlesene Herde auf den Wegen der Wahrheit und des Friedens, wobei wir Sie mit unserem Vertrauen begleiten.“






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