
Eichstätt (kath.net) „Ich finde es beschämend, dass ausgerechnet ein Verband der römisch-katholischen Kirche sich gegen eine wie auch immer geartete Anerkennung und damit Hochschätzung elterlicher Erziehungsleistungen ausspricht.“ Dies schreibt der Eichstätter Bischof Gregor Hanke in einem Brief an den Caritaspräsidenten Peter Neher. Hanke reagiert damit auf die Kritik der Caritas am geplanten Betreuungsgeld. „Die Caritas sollte unbedingt den Eindruck vermeiden, als Anwalt in eigener Sache zu agieren, um das eigene ökonomische Interesse als Krippenträgerin vor das Kinderwohl zu stellen“, schrieb Bischof Hanke weiter. Darüber berichtete die „Bild“, nach ihren Angaben liegt ihr der Brief vor.
Der katholische Caritasverband hatte sich dagegen ausgesprochen, dass Eltern, welche ihre Kinder nicht in Kindertagesstätten geben, sondern sie selbst betreuen, monatlich 100 Euro als Betreuungsgeld erhalten.
Brief im WORTLAUT auf KATHTUBE
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Foto Bischof Gregor Hanke: (c) Bistum Eichstätt
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