
Ingolstadt (kath.net)
Der "Donaukurier" hat am Freitag eine Meldung veröffentlicht, in der die Falschmeldungen eines früheren Berichts des Donaukuriers richtiggestellt wurden. Zuvor gab es ein Gespräch zwischen der Leitung des Donaukuriers und KATH.NET und auch anwältliche Korrespondenz.
kath.net dokumentiert die Meldung des Donaukuriers im Wortlaut:
Ingolstadt (DK) Der Betreiber der katholischen Internetzeitung kath.net legt Wert auf die Feststellung, dass kath.net entgegen der Darstellung im Donaukurier keine christlichen Werte mit Füßen trete und man sich den christlichen Geboten verpflichtet fühle. Man betreibe auch keinen gemeinsamen Server mit der Internetseite kreuz.net.
Aussagen, wonach auf kath.net Autoren zu Wort kämen, die dem rechtsradikalen Spektrum nahe stünden, wies Roland Noé, der Chefredakteur von kath.net, als unwahr zurück. kath.net nutze einen eigenen Server, der in Gunzenhausen im Bistum Eichstätt registriert sei, so Noé weiter.
Wir hatten am 6. Juni über Vorwürfe gegen das Online-Portal berichtet, das sich selbst als „unabhängiges, katholisches, österreichisches Internetmagazin“ bezeichnet und dezidiert konservative Positionen vertritt. Anders als in dem Bericht dargestellt, sitze man nicht mit kreuz.net in einem Boot und unterhalte dazu auch keine Verbindungen, betonte Noé. Er wies ferner darauf hin, dass auch die Behauptung falsch sei, die Autoren seines Portals blieben generell anonym.
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