
Zürich (kath.net) Im Schweizer Kanton Zürich gewann die römisch-katholische Kirche in den letzten zehn Jahren im Schnitt 1.000 Mitglieder pro Jahr dazu. Im selben Zeitraum verlor die kirchliche Gemeinschaft der Reformierten 3.600 Mitglieder jährlich. Darüber berichtete „DRS 1“.
Bei den Reformierten des Kantons seien überdurchschnittlich viele Menschen im Seniorenalter, Beerdigungen seien weitaus häufiger als Taufen, berichtete „DRS 1“ weiter. Wegen ihrer besseren Altersstruktur hätten die Katholiken nur halb so viele Todesfälle, es zeige sich, dass sie mehr Geburten als Beerdigungen hätten. Außerdem würden viele Katholiken aus Deutschland und aus Südeuropäischen Ländern einwandern. Am schnellsten wuchsen allerdings im selben Zeitraum die Gruppe der Konfessionslosen sowie die Gruppe der Angehörigen anderer Kirchen, zusammen um 19.000 Personen pro Jahr.
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