
London (kath.net/KNA) Ein britischer Arzt ist von der Ärztekammer verwarnt worden, weil er einem Patienten mit dem Teufel "gedroht" hatte. Wie britische Medien (Freitag) berichten, hatte der frühere Missionar und heutige Arzt am christlichen Bethesda Medical Centre im englischen Margate zu seinem 24-jährigen psychisch kranken Patienten gesagt, der Teufel suche diejenigen heim, die nicht auf Jesus vertrauten. Die Ärztekammer sei zu dem Schluss gekommen, dass er damit eine Grenze überschritten habe, heißt es. Der Patient habe sich bedrängt und missbraucht gefühlt. Dies sei unangemessen und nicht im Interesse des Patienten.
Der Arzt selbst bezeichnete die Anhörung vor der Ärztekammer als «Farce». Man habe einem Patienten mit massiven psychischen Problemen mehr Glauben geschenkt als einem Arzt mit 28 Jahren Berufserfahrung und zahlreichen positiven Referenzen. Er habe dem Patienten lediglich spirituellen Beistand leisten wollen. Die Verwarnung bezeichnete er als «Diskriminierung von Christen».
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