
München (kath.net) Die Ermittlungsbehörden gehen inzwischen auch in Schleswig-Holstein und Hamburg gegen Salafisten vor, wie der „Focus“ online berichtet. Nach Informationen des Magazins sei die Polizei am Donnerstagabend gegen Privatwohnungen von Anhängern der radikal-islamischen Bewegung in Hamburg und Umgebung vorgerückt.
Hinweise auf weitere Mitglieder und Anhänger der Salafisten-Gruppierungen hatte die Polizei bei Razzien im Laufe des Tages gewonnen, daraufhin seien die Durchsuchungsmaßnahmen immer mehr ausgeweitet worden. So seien am Donnerstagmorgen 70 Zugriffe geplant gewesen, dies habe sich am Abend auf 100 erhöht, so der „Focus“.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hatte am Donnerstagmittag erklärt, dass die Durchsuchungen „außerordentlich erfolgreich“ gewesen seien.
Die Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass radikale Salafisten mittels ihrer Propaganda gewaltbereite Islamisten anspornen beziehungsweise sogar selbst Verbindungen zu Terrornetzwerken haben. Hinweise auf konkrete Anschläge fanden sich bisher nicht, so der „Focus“.
Tweet



Tippfehler melden
Druckversion


Anderswo...
Top Artikel der letzten 7 Tage

