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Zum 'gegenwärtigen Stand des Dialogprozesses unangemessen'

11. Juni 2012 in Deutschland, 44 Lesermeinungen
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Erzdiözese Freiburg ´bittet´, den Aufruf zu wiederverheiratet Geschiedenen nicht zu unterschreiben. Generalvikar Keck: „Eine Positionierung zum jetzigen Zeitpunkt“ „halten wir für kontraproduktiv.“


Freiburg (kath.net) „Ausdrücklich muss ich Sie darauf hinweisen, dass unsere Erzdiözese keine generelle und undifferenzierte Praxis billigen kann, die eigenmächtig gegen Vorgaben der Weltkirche verstößt.“ Dies schrieb der Freiburger Generalvikar Fridolin Keck an die „Priester und Diakone der Erzdiözese Freiburg“ am vergangenen Freitag mit Bezug auf die Unterschriftenaktion Freiburger Geistlicher. Diese interne Rundmail der Diözese mit Datum vom 8.6.2012 liegt kath.net vor. Aktuell haben 172 Priester und Diakone der Erzdiözese namentlich bekundet: „Uns ist bewusst, dass wir damit oft gegen derzeit geltende kirchenrechtliche Vorschriften der römisch-katholischen Kirche handeln“, kath.net hat berichtet.


Der Generalvikar bittet aus folgenden Gründen, den Aufruf nicht zu unterzeichnen:

„1. Das Dokument vereinfacht die Komplexität des behandelten Themas.
2. Durch die Unterschrift unter dem Dokument bekunden die Unterzeichner, dass sie sich bewusst generalisierend und undifferenziert über das geltende Kirchenrecht hinwegsetzen.
3. Eine in dieser Art vollzogene Positionierung, wie sie in dem Dokument vorgeschlagen wird, ist zum gegenwärtigen Stand des Dialogprozesses unangemessen und nicht hilfreich.“

„Von Seiten des Ordinariats teilen wir die Grundintention, für wiederverheiratete Geschiedene neue Möglichkeiten der Beheimatung in unserer Kirche zu eröffnen. Dennoch bitte ich Sie im Namen von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, dieses Dokument nicht zu unterzeichnen“, erläuterte Generalvikar Keck. Es sei jedoch „unser aller Anliegen, in diesem pastoral drängenden Thema voranzukommen. Ein guter Weg hierzu ist der Dialogprozess, zu dem Erzbischof Dr. Robert Zollitsch in unserer Erzdiözese eingeladen hat. Ich bitte Sie daher, das Anliegen und alles, was Sie dabei bewegt, dort einzubringen. Im Rahmen des Dialogs und besonders in der Diözesanversammlung im Frühjahr 2013 soll und wird der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen zur Sprache kommen. Eine Positionierung zum jetzigen Zeitpunkt und unter dem Vorzeichen, dass die Unterzeichner sich bewusst über das Kirchenrecht hinwegsetzen, halten wir für kontraproduktiv“, so Keck in dem Schreiben des Freiburger Ordinariates.


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Lesermeinungen

  15. Juni 2012 
 

Gehorsames Schweigen zu Lasten von Rom?

@ Laurentius_von_Rom
Ihre ganze Argumentation ist vorkonziliar. Die Rolle der Laien ist eine neue. Ich habe es unten dargelegt. Das gilt auch im Bezug auf seine Verantwortung für die Reinerhaltung der Lehre. Schon der Hl. Franziskus war weder Theologe, noch ein in der apostolischen Sukzession stehende Amtsträger, sei es Priester oder Bischof. Und dennoch hat er die Kirche vor weiterem Unheil bewahren helfen. Wo wären wir heute, wenn er geschwiegen hätte, wie sie es von einem Laien fordern? Schauen Sie sich die Kirchengeschichte an: Immer waren es Priester und Bischöfe, die verführt von eigenen Gelüsten in die Häresie, ins Schisma und in die Apostasie abgedriftet sind. Heute sind Laien im Durchschnitt und in der Spitze gebildet wie nie zuvor. Es sind gescheite Schafe, die sich blöken trauen, wenn sie von kurzsichtigen Hirten auf verdorrte Weiden geführt werden. Also sparen Sie sich Ihre Gehorsamsappelle, die nur Irrlehrer schützen und ihren Lehren nützen!


4
 
 Laurentius_von:_Rom 14. Juni 2012 
 

@Kathole: Fruchtlose Diskussion

Schade. Sie wollen meine Gründe entweder nicht bedenken oder Sie verstehen sie wirklich nicht. „Wie sollte ein Katholik an der Lehre des Heiligen Vaters festhalten und gleichzeitig bestimmte Irrtümer seines Ortsbischofs annehmen können?“ Gerade das soll ein Kath. nicht! Aber so lange – im Falle eines Oberhirten - der Hl. Vater nicht klar und ausdrücklich dessen Lehre verwirft, so lange maße ich mir nicht an, die Zulässigkeit des Gesagten besser beurteilen zu können! Und zwar in JEDE Richtung!
Schizophren? Wohl eher Ihr Drang, mich in die Rottenburger Ecke zu stellen!
Ihrem Satz aus LG ist nicht zu widersprechen. Auch LG: „Denn die Bischöfe sind Glaubensboten, die Christus neue Jünger zuführen; sie sind authentische, das heißt mit der Autorität Christi ausgerüstete Lehrer.“ und „Die Bischöfe leiten die ihnen zugewiesenen Teilkirchen als Stellvertreter und Gesandte Christi…“ Ich finde allerdings im Kapitel über die Laien nichts, das DIESEN zuerkennt, über ihre Hirten zu richten…


0
 
 JohnPaul 14. Juni 2012 

Interessant

... dass das Schreiben der Erzdiözese dazu auffordert, den Aufruf nicht zu unterschreiben, aber offenbar nicht explizit verlangt, die kirchenrechtswidrige Praxis zu unterlassen ...


4
 
 Kathole 14. Juni 2012 
 

@Laurentius_vom_Freiburger_Ordinariat: Jeder Katholik darf und muß, zu seinem Heil, prüfen (Forts.)

Das letzte Konzil hat klar gelehrt: Nur die \"Bischöfe, die in Gemeinschaft mit dem römischen Bischof lehren, sind von allen als Zeugen der göttlichen und katholischen Wahrheit zu verehren.\" (LG 25). Aufmerksames Mitdenken ist gefragt.
(Leserbrief des bekannten Kirchenrechtlers Dr. Alexander Pytlik als Antwort auf scheinheilige Versuche, seine fundierte und belegte Bischofskritik mit dem Autoritätsargument zum Schweigen zu bringen. Diesen treffenden Leserbrief mache ich mir hier vollständig zueigen)

www.padre.at/irrtum.htm


3
 
 Kathole 14. Juni 2012 
 

@Laurentius_vom_Freiburger_Ordinariat: Jeder Katholik darf und muß, zu seinem Heil, prüfen

Jeder Katholik hat sich in jedem Punkt dem Lehramt des Heiligen Vaters (und der mit ihm verbundenen katholischen Bischöfe) zu unterstellen. Lehrt nun ein Bischof in bestimmten Punkten der Glaubens- und Sittenlehre nicht in Einheit mit dem Heiligen Vater, so darf einem solchen Bischof in diesen Punkten niemand folgen! In meiner Haltung ist also nicht zweierlei Maß, sonder es ist vielmehr die ernste Frage an den Kritiker zu stellen: Wie sollte ein Katholik an der Lehre des Heiligen Vaters festhalten und gleichzeitig bestimmte Irrtümer seines Ortsbischofs annehmen können? Logisch zu Ende gedacht ergibt sich aus einer solchen unkatholischen Schizophrenie ein inhaltsleerer blinder Gehorsam, ohne darauf zu achten, ob die Lehre eines Bischofs oder Priesters auch mit den Inhalten des universal gültigen Katechismus der Katholischen Kirche (= \"Weltkatechismus\") übereinstimmt. Diese Übereinstimmung darf und muß jeder Katholik - ob Priester oder Laie - prüfen, zu seinem Heil, gerade heute.

www.padre.at/irrtum.htm


5
 
 Kathole 14. Juni 2012 
 

@Laurentius_vom_Freiburger_Ordinariat (der dem päpstlichen Nuntius Vorschriften macht)

Auch und gerade Ihre neuesten Postings wirken so konstruiert, daß Sie unmöglich von einem wahrhaft papsttreuen Gläubigen stammen können. Ich halte Sie deshalb jetzt erst recht für einen Fake-Account aus dem Umfeld des Freiburger Ordinariats, der berechtigte Kritik papsttreuer Katholiken am Ordinarius und seinem Apparat mit dem Autoritätsargument niederbügeln soll. Die Rottenburger stehen hier nicht im Verdacht, da die Romferne dort ganz offen und ungeniert ausgelebt wird.

Von wegen Unterstellung: Sie sind in 5 Postings nicht auf meinen Hinweis auf den öffentlichen Rüffel des Nuntius gegen EB Zollitsch eingegangen, haben aber gleichzeitig die rhetorische Frage gestellt, wer denn bevollmächtigt sein sollte, festzustellen, daß es sich bei Aussagen eines Bischofs \"nicht um eine authentische Weitergabe des Glaubens\" handele. Sie behaupteten dann, dies könne nur der Papst höchstpersönlich tun. Daraus folgt, daß Sie den Nuntius nicht als seine autorisierte Stimme anerkennen.

kath.net/detail.php?id=32906


4
 
 Laurentius_von:_Rom 14. Juni 2012 
 

@Kathole:

Sie beschuldigen mich, den Nuntius nicht anzuerkennen, deshalb möchte ich auf Ihr posting extra eingehen; zuerst die Übereinstimmungen:
Ihrem 2. Absatz ist nicht zu widersprechen. Ihrem 3. Absatz in weiten Strecken auch nicht. Ihr 2. Satz ist, wie Sie selbst wissen, eine (unredliche) Unterstellung; ich werde außer der Aussage, dass sie nicht stimmt, nicht weiter darauf eingehen.
Jetzt zu Satz 1: Der Nuntius ist Sprecher des Hl. Vaters in der Welt, verkürzt gesagt. Wenn der Hl. Vater aber die von ihm selbst berufenen Apostel rügen möchte, so muss und wird er dies selbst tun. Bitte zuhören: Damit sage ich weder, dass ich die Worte des Nuntius für unzuteffend halte, noch dass sie nicht auch päpstliche Überlegungen wiedergeben! Doch es ist ein erheblicher Unterschied, ob der Hl. Vater relativ milde formulierten Tadel zulässt oder ob er selbst (und damit faktisch ex kathedra) einen Maßregelung ausspricht, der ich mich dann anschließen kann und muss!


0
 
 Laurentius_von:_Rom 13. Juni 2012 
 

@Kathole & Idemar:

Es tut mir leid, wenn ich dadurch, dass ich tagsüber meinem Brötchenerwerb nachgehe und diese Debatte, in der meine Ansichten und Argumente offensichtlich nur wenig zum Nachdenken anregen, nicht in die Nacht hinein weiterführe, als „Fake“ aus dem Rottenburger Ordinariat empfunden werde!
Trotzdem: Ich kann einige Ihrer Ansichten – damit beziehe ich mich nur auf jene, die zur Sache vorgetragen wurden – durchaus nachvollziehen. Und jetzt kommt das große Aber: Aber ist nicht der Nachfolger Petri jener, dem jedes Urteil zur Rechtgläubigkeit zuerst zukommt? Meint hier jemand, er könne die Schriften authentischer auslegen als der Hl. Vater?? Oder sein Urteil wäre erleuchteter als das des irdischen Vertreters der Dreifaltigkeit, zu der eben auch der Hl. Geist gehört? Mir fällt das Gleichnis der Ehebrecherin ein: Jesus hat sie nicht dem Gesetz der Steinigung ausgeliefert, und niemand aus dem Volk hat es gewagt, sich früher als der Herr gegen sie zu erheben - trotz ihrer offensichtlichen Sünd


1
 
  13. Juni 2012 
 

Zum laurentinischen Schweigen

Laurentius-von:_ Rom
Ihr Bild von den vorausspringenden kläffenden Hunden trifft nicht auf die durch das allgemeine Priestertum der Getauften in die Hierarchie der Kirche einbezogenen und zur kritischen Mitwirkung einbezogenen Laien zu, sondern zu deren Leidwesen auf alle häretischen, schismatischen und apostatischen Theologen und Hilfstheologen im priesterlichen Dienst, die kläffend dem Grazer Rat von Kardinal Lehmann folgen, die Theologie müsse dem Lehramt vorauseilen. Die getauften Laien sind der gegenteiligen Meinung: Theologen müssen die Lehre der Kirche im Sinne des Papstes nachsinnend vertiefen. Statt dessen versuchen sie von Rom weg, dem Erzbischof von Freiburg und anderen deutschen Hirten ins relativistische Nirwana vorauszueilen, wo schon die Evangelisch- Lutherischen ihre abgemagerten Arme ausbreiten. Kommt fake von feige?


4
 
 Kathole 13. Juni 2012 
 

@Laurentius_von:_Rom (der den päpstlichen Nuntius nicht als Stimme des Papstes akzeptiert)

Sie akzeptieren also nicht einmal den päpstlichen Nuntius als autorisierte Stimme des Papstes? Das ist so irreal, daß ich Sie inzwischen für einen Fake-Account aus dem Umfeld des Freiburger Ordinariats halte, zumal Sie sonst noch nie gepostet zu haben scheinen.

Der Heilige Vater ist Oberhaupt von 1,25 Milliarden Katholiken mit 5.104 Bischöfen. Freiburg ist nur ein Fliegenschiß auf der Landkarte der Weltkirche. Es gibt sehr viele weit vitalere Ortskirchen, deren Sorgen nicht in erster Linie selbstverschuldet sind, wie hier.

Deutsche Hirten haben (mit wenigen Ausnahmen) über Jahrzehnte bewiesen, daß sie sich nicht um das scheren, was der Papst ihnen sagt. Lesen Sie einfach die päpstlichen Ansprachen der letzten beiden Ad-Limina-Besuche der deutschen Bischöfe: So gut wie nichts davon ist beherzigt worden. In allem dort Beanstandeten wurde unbeirrt fortgefahren. Dasselbe Schicksal erleiden gerade die Ansprachen des Heiligen Vaters bei seinem jüngsten Deutschland-Besuch.

www.k-l-j.de/katholische_Kirche_Zahlen.htm


5
 
 Thomas de Aquino 13. Juni 2012 

@Laurentius_von:_Rom

Der römische Katechismus zählt zu den kirchlichen Dokumenten wie auch Päpste neuerer Zeit gesagt haben. Daran müssen sich die Bischöfe messen lassen.

Wenn ein Bischof die Verteilung der Kirchgüter anordnet, dann verstößt das erstmal nicht gegen den Glauben. Es verbietet sich aber von selbst einem Bischof zu folgen, der gegen den wahren Glauben kämpft. Dadurch macht man sich mitschuldig.

\"Wo Recht zu Unrecht wird, da wird Ungehorsam zur Pflicht\"

Viele Heilige haben gelehrt, dass selbst wenn der heilige Vater in Häresie verfallen würde, ihm nicht zu folgen wäre. Wieviel weniger ist dann einem häretischen Bischof zu folgen?

Dass der heilige Stuhl so zurückhaltend mit der Diszplinierung oder Exkommunikation von Bischöfen ist, mag vlt dadurch gerechtfertigt sein, dass man nicht zuviel Widerstand erregen will. Es ist ja für jeden offensichtlich, dass die Neugläubigen wie totes Fleisch am Körper der Kirche sind, das in nicht so ferner Zeit ganz von selbst ab


3
 
 Laurentius_von:_Rom 12. Juni 2012 
 

@frajo:

Auch ich stimme mit Ihnen in Einigem überein, was Sie schreiben. Die von Ihnen angesprochene Verwirrung der Geister ist für jeden erfahrbar. Und erleidbar. Sie fragen, wann es Zeit sei, sich vom deutschen Oberhirten abzuwenden. Das ist einfach zu beantworten: Wenn sich der Hl. Vater von ihm abwendet! Nicht später, aber auch nicht früher. Wenn der Hl. Vater erkennen sollte, dass dies keiner der Apostel Christi (mehr) ist, dann ist es Zeit, dieser päpstlichen Erkenntnis ebenso Folge zu leisten wie seinen lehramtlichen Texten!
So lange aber der Hl. Vater dies nicht so bewertet oder Geduld hat, vielleicht Geduld wie Jesus mit dem Sünder, ist es da nicht unsere Pflicht, uns an seiner Seite zu halten und ihm nicht wie kläffende Hunde vorauszuspringen?

Ja, Sie haben Recht: Der Herr selbst hat von uns verlangt, eins zu sein. Aber sind wir das? Oder schwächen wir unser eigenes Zeugnis für den Herrn, indem wir – wir, nicht Sein Stellvertreter! – die Nachfolger Seiner Apostel nach unse


1
 
 Laurentius_von:_Rom 12. Juni 2012 
 

@Thomas de Aquino:

Heute sei „nicht die Zeit, gutgläubig zu sein“? War es schon jemals an der Zeit, NICHT gut-gläubig zu sein? Es mag einfach klingen, aber da halte ich es mit meinem Namenspatron: Die Auslegung der Hl. Schrift obliegt ebenso wie die Entscheidung über die zu gehenden Wege den Hirten!
Vielleicht war die Weisung Bischof Sixtus’, die Schätze der Kirche den Armen auszuteilen, für Laurentius ebenfalls erst unverständlich, wurde der noch sehr instabilen Kirche damit doch anscheinend eine nützliche Grundlage entzogen! Doch hätte er ohne diesen Gehorsam solch ein Wirken zeigen können, hätte er im Widerspruch zu seinem Bischof ebenfalls den Eintritt ins Reich Gottes erlangt?

Ist es also nicht anmaßend und eher der von Ihnen genannten Privatoffenbarung Luthers nahe, sich selbst aus den Überlieferungen aller Epochen etwas zu den eigenen Gedanken Passendes herauszusuchen? Und diesem aufgrund „der allgemeinen Akzeptanz“ (Was soll denn das für ein Maßstab sein? Auch Promiskuität i


1
 
 frajo 12. Juni 2012 

Laurentius_von_Rom

Ich stimme mit Ihnen darin überein, daß sich nicht jeder seinen Vorgesetzten aussuchen kann. Und Gottgeweihte zu kritisieren ist auch nicht so einfach zu rechtfertigen.

Ich habe nun aber gerade zur Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene das Wort von PB XVI in Mailand gesprochen im Ohr. Vorher das vom Nuntius, dazu den Katechismus und die Hl. Schrift. Wann ist s da Ihrer Meinung nach mein Recht - oder meine Pflicht - mich vom dt. Oberhirten abzuwenden? Wir gewöhnen uns an, vom Ungehorsam wie von einer gültigen Alternative zu reden. Ebenso mit der Abspaltung. Der Oberhirte will die Reformation 2017 feiern. Hatte nicht der Herr selbst gebetet: Vater, laß sie eins sein. Und der Hirte feiert die Trennung/Scheidung. Ich finde, das Maß ist übervoll! Diesem Hirten kann ich nicht mehr folgen!


5
 
 Laurentius_von:_Rom 12. Juni 2012 
 

@kathole

Selbstverständlich „erwarte“ ich vom Hl. Vater, dass er – und nur er bzw. sichtbar in seinem Namen – einen Bischof auf den Weg weist oder gar rügt! Wer soll das denn sonst tun? Sie? Ich? Das steht nur dem Nachfolger Petri zu, der die Bischöfe auch in apostolischer Macht berufen hat und über ihre Lehramtstreue wacht!
Nur zum besseren Verständnis meinerseits: Weshalb meinen Sie, dies zu tun wäre „zu viel“ für den Hl. Vater? Oder gehöre nicht zu dem ihm anvertrauten wesentlichen Glaubensinhalt? Meinen Sie, Jesus hätte – wenn mir ein solcher Vergleich gestattet isrt – darauf gewartet, dass das ihn und seine Jünger anhörende Volk einem von ihm ausgesandten Apostel widerspricht? Oder hätte er dies nicht selbst getan?


2
 
 Kathole 12. Juni 2012 
 

@Laurentius_von:_Rom

Ein unzweifelhaft autorisierter Vertreter des Papstes ist der päpstliche Nuntius. Normalerweise ein diplomatisch sehr zurückhaltender Mensch, hat er den selbtsicher öffentlich zur Schau getragenen Ungehorsam des Freiburger EB Zollitsch dennoch für so korrekturbedürftig gehalten, daß er sich zur absolut außergewöhnlichen Maßnahme eines öffentlichen Widerspruchs gegen dessen vollkommen abwegige Aussagen zum Kommunionempfang für die Wiederverheirateten genötigt sah (s.Link).

Der ungehorsame EB Zollitsch fühlt sich jedoch, mit dem milliardenschweren deutschen Kirchensteuerkonzern im Rücken, offenbar so stark und mächtig, daß ihn nicht sonderlich zu interessieren scheint, was der Papst von ihm denkt. Deshalb hat er von seinen angemahnten Aussagen nicht abgelassen.

Erwarten Sie denn ernsthaft, daß Papst Benedikt XVI. nun täglich die neuesten Äußerungen von EB Zollitsch oder gar seines GV Keck höchstpersönlich kommentiert, nur weil dieser auf den Nuntius nicht hört?

kath.net/detail.php?id=32906


3
 
 borromeo 12. Juni 2012 

@kathole

Danke für den Verweis auf das Dokument. Das hatte ich bisher gar nicht so recht wahrgenommen. Es ist als Diskussionshilfe gerade hier im Südwesten Deutschlands überaus geeignet :-))


3
 
 Laurentius_von:_Rom 12. Juni 2012 
 

???

Liebe Leute, ich verstehe euch nicht! Steht es jetzt jedem Katholiken zu, Bischof und Generalvikar (alter ego des Bischofs) zu maßregeln und des Glaubensabfalls zu bezichtigen? Ist das nicht seit jeher Vorrecht des Hl. Vaters?
Definiert ihr die Glaubenswahrheiten selbst gegenüber eueren Hirten, den vom Hl. Vater eingesetzten Bischöfen? Es mag ja sein, dass ich nicht alles, das ein Bischof tut, verstehe; ja sogar, dass es meine Zustimmung nicht findet. Aber bin ich nicht auch zu einer gewissen Demut herausgefordert, das „Urteil“ – besser: die Bewertung – einer Handlung der ortskirchlichen Autorität Rom zu überlassen?
Erst wenn der Hl. Vater diese Handlung Bischof Zollitsch’s aus seiner geistgeleiteten Ertkenntnis heraus verwirft/beanstandet, dann erst, und nur dann haben Katholiken das Recht und die Pflicht, dem Hl. Vater mehr zu gehorchen – sonst sind wir „eitel“ wie die Anderen!


0
 
 Thomas de Aquino 12. Juni 2012 

ED Freiburg

Die Aufregung ist es nicht wert. Die unterschreibenden Priester, welche Unzüchtige an den Altar lassen, feiern sowieso keine Eucharistie sondern bloß eine Mahlfeier: eine alberne Veranstaltung um ein Stück Brot herum. Es fehlt ihnen sämtlich die richtige Intention, um das Brot zu konsekrieren, welche aber notwendig ist, um die Wandlung zum Leib und Blut Christi zu vollziehen.

Man sollte auch die Frage stellen, ob die Weihen des Heresiarchen von Freiburg überhaupt Gültigkeit besitzen, da dieser möglicherweise auch an nichts übernatürliches mehr glaubt.


3
 
 Dismas 12. Juni 2012 

Wieder eine durchsichtige Aktion aus dieser Skandaldiözese

Man \"rät ab\"...... Es gehört ein eindeutiges Verbot der Untertzeichnung mit Androhung disziplinarischer Maßnahmen ausgesprochen!!
Was soll dieser \"Dialog\" (besser Geschwätz)bringen? Die Aufweichung der Lehre der Hl.Kirche!!
Warum gehen diese Heuchler nicht dahin, wo es all das was sie fordern schon gibt? Weil sie die Hl.Kirche zerstören wollen!!


5
 
 speedy 12. Juni 2012 
 

wann begreifen die endlich das wir uns nach unseren hl.vater richten sollen und auf ihn hören, und nicht irgendwelche eigenen Püppchen ohne Rezept kochen.


2
 
 Kathole 12. Juni 2012 
 

ED Freiburg vertritt nach innen seit Jahr(zehnt)en die von Rom verurteilten \"pastoralen Lösungen\"-

\".. oder wenn sie schon einen längeren Weg der Besinnung und der Buße zurückgelegt hätten, oder auch wenn sie aus moralisch ernsthaften Gründen der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen könnten.

Gewissen Meinungen zufolge müßten die geschíedenen Wiederverheirateten ein Gespräch mit einem klugen und erfahrenen Priester suchen, um ihre tatsächliche Situation objektiv zu prüfen. Dieser Priester hätte aber ihre mögliche Gewissensentscheidung, zur Eucharistie hinzuzutreten, zu respektieren, ohne daß dies eine Zulassung von amtlicher Seite einschlösse.

In diesen und ähnlichen Fällen würde es sich um eine tolerante und wohlwollende pastorale Lösung handeln, um den unterschiedlichen Situationen der wiederverheirateten Geschiedenen gerecht werden zu können.\"

Diese Freiburger Trickserei ist es, zu der GV Keck den Priestern und Diakonen der ED zum gegenwärtigen Zeitpunkt rät, bis der Dialogprozeß den Boden bereitet hat für weitergehende Mißachtung göttlichen Recht

www.doctrinafidei.va/documents/rc_con_cfaith_doc_14091994_rec-holy-comm-by-divorced_ge.html


6
 
 Kathole 12. Juni 2012 
 

ED Freiburg vertritt nach innen seit Jahr(zehnt)en die von Rom verurteilten \"pastoralen Lösungen\"

\"3. Im Wissen darum, daß wahres Verständnis und echte Barmherzigkeit niemals von der Wahrheit getrennt sind, haben die Hirten die Pflicht, diesen Gläubigen die Lehre der Kirche bezüglich der Feier der Sakramente, besonders hinsichtlich des Kommunionempfangs in Erinnerung zu rufen. In diesem Anliegen wurden in den letzten Jahren in verschiedenen Gegenden unterschiedliche pastorale Lösungen vorgeschlagen, denen zufolge zwar eine allgemeine Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur heiligen Kommunion nicht möglich wäre, sie aber in bestimmten Fällen zum Tisch des Herrn hinzutreten könnten, sofern sie sich in ihrem Gewissensurteil dazu ermächtigt hielten. So zum Beispiel, wenn sie ganz zu Unrecht verlassen worden wären, obwohl sie sich aufrichtig bemüht hätten, die vorausgehende Ehe zu retten, oder wenn sie von der Ungültigkeit ihrer vorausgehenden Ehe überzeugt wären, dies aber im äußeren Bereich nicht aufzeigen könnten, ...\"

www.doctrinafidei.va/documents/rc_con_cfaith_doc_14091994_rec-holy-comm-by-divorced_ge.html


5
 
 Bene16 11. Juni 2012 
 

Was soll denn die Aufregung?

Erzbischof und Generalvikar haben doch „zum jetzigen Zeitpunkt“ NOCH nicht unterschrieben…
(Achtung Ironie!!!)


3
 
 bernhard_k 11. Juni 2012 
 

Übersetzungshilfe

\"Generalvikar Keck: „Eine Positionierung zum jetzigen Zeitpunkt“ „halten wir für kontraproduktiv.“ (Zitat-Ende)

Übersetzt (=von Nebelschwaden befreit) heisst das, das diese Leute dahinterstehen, dies jedoch (nur) taktisch anders bzw. subtiler durchsetzen wollen.


2
 
  11. Juni 2012 
 

Warten auf etwas ganz Bestimmtes

\"Zum jetzigen Zeitpunkt...\"
Was, bitte, darf man darunter verstehen?

Freiburg im Wartezustand:
Irgendwann wird dieser \"Störenfried\" in Rom, Papst Benedikt, schon das Zeitliche segnen.
Warten wir halt so lange - dann endlich können wir das tun, was wir schon so lange tun wollen.

Das Spiel ist so erbärmlich und infam!


4
 
 Nummer 10 11. Juni 2012 

\"nicht jetzt...\"?

Soll das heissen: Nicht jetzt, sondern erst 2017 (Lutherjahr) das Schisma zu provozieren, oder wie?
(ist ironisch gemeint :-)


1
 
 Christa 11. Juni 2012 

Erzdiözese Freiburg ´bittet´,

was heisst bittet? Wer sich nicht an die Gesetze hält fliegt raus. In Asien und Afrika haben wir genug Nachwuchs-priester.


2
 
 Fred Frosch 11. Juni 2012 

Freiburg

Gebt euch keine Mühe, man sieht es euch an der Nasenspitze wessen Geisteskind ihr seit.


4
 
  11. Juni 2012 
 

Jetzt schlägt\'s aber Dreizehn!

„Eine Positionierung zum jetzigen Zeitpunkt“ „halten wir für kontraproduktiv.“
Sind wir nun römisch-katholisch-politisch, oder \"r.-k.\"? Katholiiken, Christen überhaupt \"positionieren\" sich nicht, diese haben eine eindeutige Meinung (zu haben). \"Produktivität\" kennt die R.-K.K. ebensowenig.


5
 
 Aventin 11. Juni 2012 
 

ED Freiburg

Man lese und staune:
\"2. Durch die Unterschrift unter dem Dokument bekunden die Unterzeichner, dass sie sich bewusst generalisierend und undifferenziert über das geltende Kirchenrecht hinwegsetzen.\" Würden sich die Unterzeichner ohne zu generalisieren und differenziert über das geltende Kirchenrecht hinwegsetzen, so wäre das also in Ordnung.
Die Formulierung \"geltend\" läßt i. Ü. darauf schließen, dass man in der ED Freiburg das Ziel verfolgt, zu einem anderen Kirchenrecht als dem geltenden zu gelangen. Die Botschaft ist klar: liebe Unterzeichner, wir stehen doch auf Eurer Seite, aber Ihr müsst Euch noch gedulden. Irgendwann gibt es einen neuen Papst, dem wir dann das Ergebnis unseres Dialogprozesses schmackhaft machen können, so dass wir das Kirchenrecht ändern können.


6
 
  11. Juni 2012 
 

\" ...WIRKLICHE Papsttreue\"???

@Karlmaria -- Ein NEIN! Weil die Kirche kein Roulette-Spiel ist! Und ihre \"Einheit\" auch nicht!... Das gilt sowohl für die Bischöfe als auch für Sie und für mich: Faule Kompromisse führen zu nichts und der Herr WILL sie auch nicht!...Also, \"Papsttreue\" ist sie auch NICHT!


3
 
  11. Juni 2012 
 

JA oder NEIN?...

@Karlmaria --- NEIN!


3
 
 Karlmaria 11. Juni 2012 

Seine Heiligkeit Papst Johannes Paul 2 hat damals auch nur gebeten

Und schon waren die Beratungsscheine vom Tisch. Wenn es diesmal auch so schnell geht, dann ist ja noch mal alles gut gegangen!
Ich gehe mal grundsätzlich davon aus, dass jemand der höher in der Hierarchie steht als ich, auch mehr Ahnung von der Materie hat! Was viele schon von vorneherein übersehen, ist: Einmal ordentlich auf den Tisch hauen---- und dann bricht der Tisch vollends zusammen. Und das will ja auch keiner der wirklich papsttreu ist. Die Kunst der Bischöfe zum jetzigen Zeitpunkt ist die Kirche noch einigermaßen zusammenzuhalten. Die Einheit der Kirche ist auch eines der größten Anliegen Seiner Heiligkeit! Wirkliche Papsttreue ist, die Bischöfe dabei zu unterstützen die Einheit der Kirche zu erhalten und die Zersplitterung zu vermeiden!


0
 
 SpatzInDerHand 11. Juni 2012 

@kathole: Hihi! :)


4
 
 Kathole 11. Juni 2012 
 

@SpatzInDerHand

Als inoffizieller Satiresprecher eines Breisgauer Ordinariats muß ich mich gegen Ihren Vergleich dieser gutgemeinten aber ungeschickten Unterschriftenaktion mit dem sehr ernsten Vergehen des Kirchenrechtsprofessors Zapp entschieden verwahren:

Im Fall Zapp geht es schließlich um harte und unumstößliche Wahrheiten, sprich Euros. Der Volksmund sagt ja schließlich \"Nur Bares ist Wahres\". Geld ist der Lebenssaft der deutschkatholischen Nationalkirche. Ein Angriff auf den Geldbeutel ist deshalb ein Kapitalverbrechen.

Bei der Frage der Sakramentenspendung an die wvG hingegen sind nur weiche (römische) Glaubenswahrheiten betroffen, die zumindest in Deutschland mit der Zeit mitgehen müssen und wo man die (voll-)mündigen Deutschen Christen ja eh nicht bevormunden kann und will.


5
 
  11. Juni 2012 
 

@ Generalvikar Keck --- ...Was für ein \"Keck\"! Eine \"Positionierung\" dafür wird es NICHT geben!!!


4
 
 SpatzInDerHand 11. Juni 2012 

Die Erzdiözese \"BITTET\".

Zur Erinnerung: Im Prozess um die Kirchensteuereinnahmen gegen den Kirchenrechtsprofessor Zapp BITTET die Erzdiözese nicht, sondern sie beschreitet den Weg des Prozessierens.


4
 
 borromeo 11. Juni 2012 

Und was ist mit denen,

die bereits unterschrieben haben? Ich lese keinen Hinweis darauf, dass dieser Aufruf jetzt vom Netz genommen bzw. widerrufen werden solle. Darf das jetzt stehenbleiben, solange keine weiteren Priester mehr unterschreiben?

Ich halte die Stellungnahme des Freiburger Ordinariats eher für einen Versuch, Kritik aus Rom von vornherein zu vermeiden und wie üblich den \"Deutschkatholiken\" durch die Blume zu verstehen zu geben, dass ja ihre Ansichten prinzipiell gutgeheissen und \"auf dem kleinen Dienstweg\" weiterverfolgt werden.

Schade.


5
 
 Kathole 11. Juni 2012 
 

Was sagt uns das wohlwollende und verständnisvolle Rundschreiben unter dem Strich?

1. Es wird gebeten, nicht zu unterschreiben, es wird aber nicht untersagt, zu unterschreiben. (Man stelle sich einmal eine Regierung vor, die ihre Beamten nur nett bittet, einen verfassungsfeindlichen Aufruf nicht zu unterschreiben!)
2. Es werden keine disziplinarischen Maßnahmen für den Fall des Zuwiderhandelns angedroht.
3. Problematisch sei, \"dass sie sich bewusst generalisierend und undifferenziert über das geltende Kirchenrecht hinwegsetzen\". Wenn man sich nämlich zwar andauernd, dabei jedoch stets \"individuell\" und unter dem Code-Namen \"pastorale Lösungen\" über das geltende Kirchenrecht hinwegsetzt, so ist das in der ED Freiburg überhaupt kein Problem. Es muß halt nach außen (Rom) der Anschein wenigstens eines Restes an Legalität vermittelt werden.
4. Die sorgfältig geplante Dramaturgie des 5-jährigen Dialogprozesses verlangt zum jetzigen Zeitpunkt, den Anschein einer völligen Offenheit zu wahren, bei der Ziele noch nicht feststehen.


4
 
 frajo 11. Juni 2012 

Die Geister die ich rief ...

Mir scheint, wir werden von den Dialogisierern noch so manches \"Interessante\" vernehmen. Nach dem Motto: Wie können wir zurückrudern, ohne daß es auffällt, und möglichst so, daß es auch garnicht geschieht; aber doch so aussieht? Schon das Formulieren dieses \"noblen Wunsches\" ist nicht ganz so einfach!

Also, liebe Freiburger, frisch drauflos und gutes Gelingen!


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 suvero 11. Juni 2012 
 

Es mag sein, daß ich falsch liege und sehr unheilig bin - denn ich unterstelle:
das soll ein Versuch sein, alles klein zu halten, denn dieser falsche Geist ist zu groß geraten - das konnte nicht so stehen bleiben, denn sonst hätte man tatsächlich einmal richtige Konsequenzen ziehen, handeln müßen - auch aus Furcht ehrliche Stellung (vor Rom) bezeihen zu müßen. Doch so wird wie immer scheinbar getadelt, doch tatsächlich gebilligt. Und dann wird gefragt wo der katholische Glaube geblieben ist, bei solchen Vorbildern kann er nur in die irre gehen.


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  11. Juni 2012 
 

Ich wusste gar nicht,....

[...]...3. Eine in dieser Art vollzogene Positionierung, wie sie in dem Dokument vorgeschlagen wird, ist zum gegenwärtigen Stand des Dialogprozesses unangemessen und nicht hilfreich.....[....]

....dass es einen Dialog innerhalb der RKK darüber gibt, ob man 2-3 der 7 hl. Sakramente bereit und befugt ist, in die Tonne zu kloppen!
Der Hr. Zollitsch scheint für die deutschen NOCHkatholiken, darin den kürzesten Weg zu einer Fusion mit den Protestanten zu sehen.

Aber man muß ja nicht jeden Quatsch mitmachen!


5
 
 Ester 11. Juni 2012 
 

Aha

der Herr Genralvikar, macht das, was seit dem Vatikanum II immer wieder gemacht wird, er lässt durchblicken, das man sich nur gedulden müsse und dann werde das schon was mit den modernistischen Forderungen.
Finde ich hochgradig unfair und auch fies bei den Leuten Hoffnungen zu wecken, die eh nie erfüllt werden können.


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