11 Juni 2012, 11:20
Postkartenaktion für den Papst schlägt ein wie der Blitz
 
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„Deutschland pro Papa“ erhält Anfragen nach der Papstpostkarte aus Frankreich, Italien, USA, Polen, berichtet Sabine Benedikta Beschmann, die Vorsitzende von Deutschland pro Papa, im kath.net-Interview. Von Petra Lorleberg

Regensburg-Rom (kath.net/pl) „Wir sind gerade dabei - auf Anfragen von Diözesen in Frankreich und Italien sowie Mails aus den USA und Polen hin - unsere Postkarte in verschiedene Sprache zu übersetzen.“ Das berichtet die erste Vorsitzende von „Deutschland pro Papa“ (DpP) im kath.net-Interview. Die Leitungsgruppe von DpP hat sich am Samstag mit Papstbruder Georg Ratzinger getroffen und ihm die Postkartenaktion vorgestellt. Am Sonntag erfuhr DpP, dass Georg Ratzinger seinem Bruder Papst Benedikt XVI. am Telefon von der Aktion berichtet hatte.

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kath.net: Frau Beschmann, die Postkartenaktion von "Deutschland pro Papa" schlägt ein wie der Blitz. Welche Reaktionen haben Sie bisher bekommen?

Sabine Benedikta Beschmann:
Wir haben unglaubliche Reaktionen bekommen, niemals hätten wir damit gerechnet, dass die Aktion solch große Kreise zieht. Nachdem kath.net berichtet hatte, nahm KNA das Thema auf und damit setzte eine Lawine ein: als nächstes hatte ich Interviews mit der WELT und dann mit Reuters, die uns international bekannt machten. Wir erhalten nicht nur Email-Bestellungen, sondern auch Dankschreiben von Leuten, die die Aktion toll finden und die sich freuen, ihre Solidarität und ihre Fürbitte so nun auch schriftlich nach Rom tragen zu können.

kath.net: Hatten Sie mit dieser internationalen Ausweitung gerechnet?

Beschmann:
Gar nicht. Vielleicht ist es die Aktion in ihrer liebenswürdigen Einfachheit, die die Menschen irgendwie berührt.

kath.net: Muss sich ´Deutschland pro Papa´ jetzt einen neuen Namen suchen?

Beschmann:
Nein, unsere Initiative wird immer "Deutschland pro Papa" heißen. Wir sind jedoch gerade dabei - auf Anfragen von Diözesen in Frankreich und Italien sowie Mails aus den USA und Polen hin - unsere Postkarte in verschiedene Sprache zu übersetzen. Da wird es dann beispielsweise heißen "La France pour le Pape" und so auch in anderen Landessprachen. In Kürze werden die ersten Übersetzungen auf unserer homepage zum Download bereitstehen.

kath.net: Sie haben sich am vergangenen Wochenende mit Papstbruder Georg Ratzinger getroffen. Was sagte er zu Ihrer Unterstützungsaktion?

Beschmann:
Er hat sich unheimlich über unseren Besuch gefreut und war sehr angetan von der Aktion, so wie er überhaupt unseren Verein sehr schätzt. So sehr, dass er zu unserer Freude gestern einwilligte, unser Ehrenmitglied zu werden. Er sagte, dies sei eine große Ehre für ihn – dabei ist die Ehre ja ganz auf unserer Seite! Gestern Morgen trafen wir ihn nach der Sonntagsmesse in St. Johann/Regensburg und fragten ihn, was sein Bruder, der Heilige Vater, zu der Aktion gesagt habe (er hatte ihm am Abend zuvor am Telefon berichtet). Er sagte, der Papst habe sich sehr über diese Aktion aus seiner Heimat gefreut. Nun hoffen wir, daß ihn viele Solidaritätskarten erreichen, damit er sieht, dass sehr viele Menschen für ihn beten und er ihnen am Herzen liegt!

UPDATE: Die Postkarten sind aufgrund der Nachfrage nun auch in englisch, polnisch, französisch, italienisch, spanisch, russisch erhältlich, man kann die .pdf-Dateien auch bequem selbst ausdrucken (kostenlos!). Der Link zur
weltweiten Postkartenaktion

kathTube-Foto: Georg Ratzinger, Bruder von Papst Benedikt, lässt sich von Sabine Benedikta Beschmann die Postkartenaktion von ´Deutschland pro Papa´ erklären




Foto: © Deutschland pro Papa







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