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| ![]() Indien geht gegen Abtreibung von Mädchen vor6. Juni 2012 in Familie, 2 Lesermeinungen Anteil der Mädchen unter den Neugeborenen in den vergangenen zehn Jahren signifikant gesunken, Ursache ist gezielte Abtreibung nach vorgeburtlicher Geschlechtsbestimmung Mumbai (kath.net/KNA) Sondereinheiten von Polizei und Gesundheitsbehörden wollen im indischen Bundesstaat Maharashtra gegen die gezielte Abtreibung von Mädchen vorgehen. Nach Angaben der Zeitung «The Hindu» (Dienstag) sollen die Sondereinheiten Arztpraxen und Apotheken nach illegalen Abtreibungspräparaten durchsuchen. Bei den Apotheken würden auch Kundenlisten auf Kliniken überprüft, die auf Ultraschalluntersuchungen spezialisiert seien. In Maharashtra ist der Anteil der Mädchen unter den Neugeborenen laut amtlichen Zahlen in den vergangenen zehn Jahren signifikant gesunken. So seien auf 1.000 geborene Jungen im Jahr 2001 noch 913 Mädchen gekommen; 2011 seien es nur noch 883 gewesen. Experten führen dies auf eine häufigere vorgeburtliche Geschlechtsbestimmung und gezielte Abtreibungen weiblicher Kinder zurück. Frauenorganisationen in Indien beklagen eine lasche Handhabung der bestehenden Gesetze zum Verbot pränataler Geschlechterselektion. Abtreibungsärzte und -kliniken blieben in der Regel von der Polizei unbehelligt. (C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuIndien
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