09 Mai 2012, 10:47
Weißes Haus will jetzt auch ungeborene Besucher registrieren
 
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Zur besseren Sicherheit der neugeborenen Babys – Im selben Bundesstaat ist Abtreibung bis zur Geburt aus jedem Grund legal

Washington (kath.net/LifeSiteNews.com) Das Weiße Haus in Washington hat per Aussendung mitgeteilt, dass künftig auch ungeborene Besucher registriert werden müssen. Schwangere, die sich als Touristen für eine Tour durch den Amtssitz des US-Präsidenten anmelden, müssen ihr Kind namentlich anmelden und auch angeben, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist; nach der Geburt müssen sie diese Information gegebenenfalls korrigieren oder nachreichen.

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Ein Sprecher des Secret Service begründet die Maßnahme damit, dass ein Baby zwischen der Zeit der Registrierung und der tatsächlichen Tour geboren werden könnte und das Weiße Haus sich besser auf Eltern einstellen könne, die mit einem Neugeborenen das Haus besuchen.

Warum LifeSiteNews davon berichtet: “Es ist ironisch, dass die Obama- Administration die Existenz eines ungeborenen Babys anerkennt, zu Sicherheitszwecken im Weißen Haus, jedoch gibt es keinen Hinweis darauf, dass Präsident Obama irgendein Problem damit hätte, dass im gesamten District of Columbia (dem Bundesstaat mit der Hauptstadt Washington, Anm. d. Red.) Abtreibung jetzt bis zur Geburt aus jeglichem Grund legal ist“, sagt Douglas Johnson von der Organisation „National Right to Life“.

Falls der Präsident für die Sicherheit des Babys auch außerhalb des Weißen Hauses sorgen wolle, solle er einen Gesetzesvorschlag unterstützen, der am 17. Mai eingebracht werde, dass Abtreibung nach dem sechsten Monat verboten werden solle.


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