10 Mai 2012, 11:31
China produziert aus toten Babys 'Wunderkapseln'
 
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Babys aus Abtreibungen und Totgeburten waren in China getrocknet und pulverisiert worden und sollten in Südkorea in Tablettenform verkauft werden – Hoffnung auf Leistungssteigerung und Heilung von Krebs

Wien (kath.net) Der südkoreanische Zoll hat innerhalb von zehn Monaten mehr als 17.000 Kapseln aus pulverisiertem Menschenfleisch beschlagnahmt. Babys aus Abtreibungen und Totgeburten waren in China getrocknet und pulverisiert worden und sollten in Tablettenform verkauft werden. Die Pillen werden als eine Art Jungbrunnen angesehen, sie werden zur Steigerung der Leistungsfähigkeit sowie von hoffnungslosen Krebspatienten genommen. Darüber berichtete der ORF anhand von Angaben der Nachrichtenagentur AP.

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Die Kapseln waren von in China lebenden Koreanern entweder bei der Einreise nach Südkorea im Koffer mitgebracht worden oder per Post versandt worden. Die Schmuggler wussten über den wahren Inhalt der Pillen angeblich nicht Bescheid.

Bereits im Sommer vor einem Jahr hatte der südkoreanische Fernsehsender SBS über diese Geschäftspraktiken chinesischer Pharmafirmen berichtet, so der ORF weiter. Die Pharmafirmen hätten Geschäftspartner in Spitälern und Abtreibungskliniken, Laboruntersuchungen hätten gezeigt, dass die Pillen zu 99,7 Prozent aus menschlichem Material bestünden. Eine Kapsel werde in Südkorea für 40.000 Won (ungefähr 27 Euro) verkauft.

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