
Graz (kath.net/KAP) Kritik an Menschenrechtsverletzungen imVeranstalterland der Fußball-Europameisterschaft Ukraine hat am Freitag der Grazer Weihbischof Franz Lackner geübt. In einem Statement gegenüber "Kathpress" erklärte der "Sportbischof" der Österreichischen Bischofskonferenz wörtlich: "Es geht nicht an, dass in einem Land, in dem ein solch großes völkerverbindendes Ereignis stattfindet, die Menschenrechte als Grundlage des Zusammenlebens verletzt werden." Der Sport, die UEFA als Veranstalter, aber auch die vielen Fußballzuseher hätten hier "eine wesentliche Aufgabe zu erfüllen: Fans der Menschenrechte zu sein".
Zu den immer lauter werdenden Boykott-Aufrufen wegen der Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine wollte sich Lackner nicht explizit äußern. Er rufe weder für noch gegen einen Boykott der Spiele auf, da dies "eine vordergründig politische Angelegenheit" darstelle.
Im Blick auf das "sportliche und gesellschaftliche Großereignis" Fußballeuropameisterschaft hofft der Weihbischof - wie er sagte - auf ein spannendes sowie faires Sportfest und Aufeinandertreffen der besten Mannschaften Europas.
Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Foto: (c) Prime Minister of the Russian Federation
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