21 April 2012, 11:17
Meine Karriereentscheidung war, Mutter zu sein
 
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Entscheidungen von Frauen sollten respektiert werden. Ihre Entscheidung sei es gewesen, Mutter zu sein und zu Hause zu bleiben, sagte Ann Romney, Ehefrau des republikanischen Präsidentschaftskandidaten.

Wolfeboro (kath.net/jg)
„Meine Karriereentscheidung war, Mutter zu sein“, sagte Ann Romney, Ehefrau des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney in einem Interview mit FOXNews. Romney antwortete damit auf einen Vorwurf von Hilary Rosen, einer Strategieberaterin der demokratischen Partei. Rosen hatte behauptet, Romney erzähle zwar ständig von den Problemen arbeitender Frauen, könne von deren Sorgen aber keine Ahnung haben, da sie in ihrem Leben nie auch nur einen einzigen Tag gearbeitet habe.

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Auf ihre erste Reaktion zur Aussage Rosens angesprochen, antwortete Ann Romney gegenüber FOXNews: „Sie hätte zu mir nach Hause kommen sollen, als die fünf Jungs Probleme gemacht haben. So leicht war das nicht.“

Sie verlange nur, dass man die Entscheidungen von Frauen respektiere, fuhr sie fort. Sie habe sich entschieden, Mutter zu sein. Andere Frauen, wie zum Beispiel Hilary Rosen, hätten sich entschieden, außer Haus zu arbeiten und Kinder zu haben. Sie respektiere das, betonte Romney gegenüber FOXNews. Hilary Rosen hat 1999 gemeinsam mit ihrer damaligen lesbischen Partnerin Zwillinge adoptiert, berichtet LifeSiteNews.

Ihr Ehemann Mitt, mit dem sie seit 42 Jahren verheiratet ist, habe sie in ihrer Entscheidung bestärkt. „Deine Arbeit ist wichtiger als meine“ habe ihr der erfolgreiche Geschäftsmann und Politiker oft versichert, sagte sie gegenüber FOXNews.

Hilary Rosen versuchte daraufhin, ihre Aussage abzuschwächen. Es gehe gar nicht um Frauen wie sie oder Ann Romney, die eine Wahlmöglichkeit hätten. Es gehe um die Frauen, die keine Wahl hätten, die arbeiten müssten, um ihre Kinder versorgen zu können, sagte sie in einem Interview mit dem Nachrichtensender CNN.

Auch sie habe in ihrem Leben zu kämpfen gehabt, antwortete Ann Romney. Es seien zwar weniger finanzielle Sorgen gewesen, die sie belastet hätten, sondern gesundheitliche. Sie deutete kurz ihre Erkrankung an Multipler Sklerose und Brustkrebs an.

Hilary Rosen wurde für ihre Äußerungen scharf kritisiert. Sie entschuldigte sich in einer Erklärung, die der Nachrichtensender CNN veröffentlichte. Sie habe ihre Worte „schlecht gewählt“, schrieb sie und schlug vor, den falschen Krieg um Mütter die zu Hause bleiben zu beenden.








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