20 April 2012, 10:31
'Wort zum Sonntag'-Sprecher bedauert 'Missverständnisse'
 
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Katholischer Pfarrer hatte Muslim-Extremisten und Evangelikale in einem Atemzug genannt

Hannover (kath.net/idea) Zur heftigen Kritik an der jüngsten ARD-Sendung „Wort zum Sonntag“ hat der Sprecher, der katholische Pfarrer Wolfgang Beck (Hannover), Stellung genommen. Vor dem Hintergrund der kostenlosen Koranverteilungen durch radikal-islamische Salafisten hatte er gesagt: „Egal, ob Piusbrüder, ob evangelikale Gruppierungen oder muslimische Salafisten, denen wir in diesen Wochen in den Fußgängerzonen begegnen können: Sie alle haben mehr gemeinsam, als ihnen wahrscheinlich lieb ist. Vor allem dieses Bemühen um größtmögliche Eindeutigkeit.“ Die Deutsche Evangelische Allianz - Dachorganisation der Evangelikalen in Landes- und Freikirchen - protestierte gegen diese Gleichsetzung und reichte Programmbeschwerde ein, kath.net hatte berichtet. Der Vorsitzende, Präses Michael Diener (Kassel), schrieb an Beck, der Vergleich zwischen Salafisten und evangelikalen Gruppen sei stillos und demagogisch. Beck erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur idea (Wetzlar), die Formulierung eines Halbsatzes in der Sendung vom 14. April habe bei evangelischen und insbesondere evangelikalen Mitchristen Irritationen hervorgerufen. Beck: „Die entstandenen Missverständnisse bedauere ich, zumal ich mich vielen evangelikalen Christen auch persönlich verbunden fühle.“ Der Theologe bedankte sich zugleich für ein Gesprächsangebot des Allianz-Vorsitzenden, „das ich gerne annehme“.

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Foto Pfarrer Wolfgang Beck: http://www.khg-hannover.de

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