13 April 2012, 10:00
Schönborn hat homosexuellen Pfarrgemeinderat ins Gewissen geredet
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Erzdiözese Wien'
Erzdiözese Wien zur angeblichen Affäre des Pfarrer von Stützenhofen: "Wenn sich die Geschichte so zugetragen hat, gehe ich davon aus, dass er das bereut und gebeichtet hat und dass er sich bemüht, sein zölibatäres Versprechen zu leben.“

Wien (kath.net)
Die Erzdiözese Wien möchte auch weiterhin nicht die angebliche Affäre des Pfarrers von Stützenhofen kommentieren. Wie KATH.NET berichtet hat, hat sich in der Causa rund um den homosexuellen Pfarrgemeinderat eine Frau gemeldet, die behauptet, die ehemalige Geliebte des Pfarrers zu sein. Aus persönlichen Gründen, heißt es bei der Erzdiözese Wien, über das Privatleben des Pfarrers könne man nichts sagen, wie der ORF berichtet. "Wenn sich die Geschichte so zugetragen hat, gehe ich davon aus, dass er das bereut und gebeichtet hat und dass er sich bemüht, sein zölibatäres Versprechen zu leben. Daher möchte ich den Stab über ihn jetzt nicht brechen“, sagt Michael Prüller, Sprecher der Diözese.

Werbung
ninive 1


Michael Prüller (Foto), der Sprecher von Kardinal Schönborn, hat in einem Leserbrief der "Presse" auch mitgeteilt, dass Christoph Kardinal Schönborn dem homosexuellen Pfarrgemeinderat durchaus auch die Worte "Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!" mitgeteilt habe. Damit antwortet Prüller auf Kritik, wie sie unter anderem in der "Presse" in einem Gastkommentar von Michael Etlinger erhoben wurde, weil Schönborn in der ORF-Pressestunde diesbezüglich nichts erwähnt hatte. "Jesus hätte aber diese Worte auch nicht im Kontext des antiken Äquivalents einer Pressestunde gesagt, sondern im direkten Gespräch. Vielleicht wollte Etlinger damit die Vermutung formulieren, Kardinal Schönborn habe Herrn Stangl nicht ins Gewissen geredet. Dann mag er beruhigt sein - der Kardinal hat. So, wie man es von jedem gewissenhaften Priester selbstverständlich annehmen kann. Aber Details dazu gehören weder in die Pressestunde noch hierher", schreibt Michael Prüller wörtlich.

Foto Michael Prüller: (c) Erzdiözese Wien







kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 

meist kommentierte Artikel

Linksliberale Unterschriften für Franziskus - Irrlehrer willkommen! (93)

'Bin fassungslos, dass sich das ZdK für Islam-Feiertag ausspricht' (51)

Hochschule Heiligenkreuz distanziert sich von Unterschriftenaktion (43)

Papst mahnt mit Jüngstem Gericht zu Hilfe für Hungernde (40)

Mit Kurz wird ein gläubiger Katholik Bundeskanzler (38)

Beifall für veröffentlichte Meinung ist kein theologisches Kriterium (31)

2019: Sondersynode für die Amazonas-Region (27)

Medien: Polnische Bischofskonferenz kritisch gegenüber Amoris laetitia (25)

„Sie melden: ‚Ich bin ein Gegner der Abtreibung‘“ (22)

Deutsches Satiremagazin ruft zum Mord an Kurz auf (20)

Bischof Oster nennt katholisch.de-Überschrift 'Armutszeugnis' - UPDATE (19)

Katholisches Weltfamilientreffen 2018: Homo-Paare willkommen (19)

Zisterzienserabtei Himmerod wird aufgelöst (17)

Sternberg (ZdK): 'Ich habe keinen Muslimfeiertag gefordert' (15)

Demütiger Beitrag für ein besseres Verständnis des Motu Proprio (13)