12 April 2012, 07:44
Was Christen vom Apple-Gründer lernen können
 
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An das eigene „Produkt“ glauben und es weitergeben

Willingen (kath.net/idea) Vom verstorbenen Gründer des Technologiekonzerns Apple, Steve Jobs (1955-2011), können Christen lernen, an ihr „Produkt“ – die christliche Botschaft – zu glauben und es beharrlich unter die Leute zu bringen. Diese Ansicht vertrat der Musiker und Produzent Hans Werner Scharnowski (Schalksmühle) auf dem GemeindeFerienFestival SPRING im nordhessischen Willingen. Jobs‘ Produktpräsentationen seien für die Anhänger von Apple – auch „Jünger“ genannt – immer eine Art Offenbarung gewesen. Christen glaubten, dass Gott ihrem Leben Sinn gebe. „Die Erwartung, dass Gott einzelne Punkte unseres Lebens zu seinem sinnvollen Ganzen zusammenfügt, macht Mut, auch für schwierige Zeiten“, sagte Scharnowski. Er erinnerte daran, dass Jobs in einer seiner letzten Reden seine Zuhörer aufgerufen habe, ihr Leben nicht zu vergeuden, sondern immer „hungrig und tollkühn“ zu bleiben, und dabei der eigenen Intuition zu folgen. Ähnliche Worte könnten auch von Paulus stammen, so Scharnowski. Der Apostel forderte die Leser seiner Briefe dazu auf, die Zeit „auszukaufen“. Auch Paulus sei hungrig und tollkühn gewesen, weil er eine Arbeit hatte, die er „mit allen Fasern seines Lebens liebte“, so der Musiker.

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