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Israel: Archäologischer Fund verweist auf den Exodus

11. April 2012 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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In Jerusalem wurde ein ägyptischer Siegelring aus der Zeit des Auszugs der Israeliten aus Ägypten gefunden


Jerusalem (kath.net/idea) Israelische Archäologen haben in Jerusalem einen seltenen ägyptischen Siegelstein aus dem 13. Jahrhundert vor Christus gefunden. In diese Zeit soll nach Angaben von Historikern der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten fallen.

Der Stein misst 1,5 Zentimeter im Durchmesser und wurde dazu verwendet, Dokumente abzustempeln, erläuterte Ausgrabungsleiter Eli Shukrun der Zeitung „Israel Hayom“. Das Fundstück wurde unterhalb des Tempelbergs entdeckt – einen Tag vor dem Pessach-Fest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten erinnert.


Der Siegelstein zeigt auf der Stempelseite eingraviert den Namen des Sonnengottes Amun-Re und das Bild einer Ente, die ebenfalls als Symbol des Sonnengottes gilt. Wissenschaftler haben das Fundstück auf die Epoche von Ramses II. (1279–1213 v. Chr.) datiert, der als Pharao des Exodus angesehen wird.

Shukrun erläuterte weiter: „Es ist das erste Mal, dass wir ein Fundstück dieser Art in der Davidstadt gefunden haben.“ Das Siegel stamme aus der Bronze-Zeit, als das Land Israel unter ägyptischer Besatzung gestanden habe. Das Fundstück vermittle einen Eindruck vom Leben in Jerusalem dieser Zeit.

Prof. Gitt: Der Fund lässt aufhorchen

Der frühere Direktor an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Informatiker Prof. Werner Gitt (Braunschweig), würdigte gegenüber idea den Fund. Er ergänze die lange Liste der wissenschaftlichen Bestätigungen der Bibel.

„Das jüngst in Jerusalem entdeckte ägyptische Siegel aus der Zeit der Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft ist in diesem Sinne ein ganz besonderes Fundstück. Auch für nicht Bibelorientierte ein Grund zum Aufhorchen und Nachdenken.“


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