24 März 2012, 15:58
(Mediales) Kasperltheater um schwulen Pfarrgemeinderat
 
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Kardinal Schönborn traf am Samstag den Homo-Pfarrgemeinderat und stellt fest: Die Kriterien für die Wählbarkeit für den Pfarrgemeinderat müssen deutlicher formuliert werden. UPDATE!

Wien (kath.net/KAP/red) "Es war ein gutes Gespräch", sagte Kardinal Christoph Schönborn am Samstag nach der Begegnung mit Florian St. aus Stützenhofen, dessen Wahl in den Pfarrgemeinderat seiner Gemeinde Diskussionen ausgelöst hatte, weil der 26-jährige in einer eingetragenen Partnerschaft mit einem Mann lebt. Es werde eine Lösung geben, die die Würde aller Beteiligten und die kirchlichen Regelungen respektiert, betonte der Erzbischof von Wien.

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In der kommenden Woche werden sich die diözesane Wahlkommission und der Bischofsrat mit der Pfarrgemeinderatswahl in Stützenhofen befassen. Dabei wird es im Hinblick auf die Irregularitäten bei der Vorbereitung der Pfarrgemeinderatswahl in Stützenhofen um die Sanierung der Wahl gehen. Die Erfahrung der letzten Jahre habe gezeigt, dass auch die Kriterien für die Wählbarkeit deutlicher formuliert werden müssen, fügte Kardinal Schönborn hinzu.

Das Thema wurde die letzten Tage in Österreich von einigen Medien (ua. ORF) offensichtlich gepusht. Florian St. zeigte sich übrigens nach dem Treffen mit dem Kardinal sehr gesprächig und gab mehreren Medien Interviews. "Es ist ein unwirkliches Gefühl, weil man nicht damit rechnet, irgendwann mit dem Kardinal Mittag zu essen. Es wurde über alles Mögliche gesprochen, über Hobbys, unsere Lebenssituation, über die gemeinsame Geschichte von mir und meinem Lebensgefährten“, sagte Florian Stangl nach dem Gespräch zum ORF.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich

Foto: (c) wikipedia

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