22 März 2012, 07:41
Netanjahu: In Israel können Christen ihren Glauben frei leben
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Israel'
Premierminister erhält Unterstützung von US-amerikanischen Israelfreunden

Jerusalem (kath.net/idea) Israel ist das einzige Land im Mittleren Osten, wo Christen ihren Glauben ungehindert praktizieren können. Das betonte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am 18. März in Jerusalem vor rund 800 christlichen Israelfreunden aus den USA. In anderen Ländern der Region lebten Christen in einem „Belagerungszustand“, so der Regierungschef - aber nicht in Israel: „Sie brauchen sich nicht zu fürchten. Sie müssen nicht fliehen.“ Auch Muslime genössen in seinem Land Religionsfreiheit. In jüngster Zeit hat es freilich in Israel auch christenfeindliche Aktionen gegeben. So beschmierten im Februar Unbekannte Gemeinden und Einrichtungen mit Parolen wie „Wir werden euch kreuzigen“, „Tod der Christenheit“ und „Jesus sei verflucht“. Vermutlich stehen ultraorthodoxe Juden hinter den Aktionen.

Werbung
messstipendien


Iran darf keine Atomwaffen haben

Netanjahu sprach vor einer Versammlung der größten pro-israelischen Organisation in den USA. Die Gruppierung „Christians United for Israel“ (Christen vereint für Israel) unter Leitung von Pastor John Hagee (San Antonio/US-Bundesstaat Texas) zählt eine Million Mitglieder. Hagee versicherte Netanjahu, dass seine Gruppe auch angesichts der atomaren Bedrohung Israels durch Iran hinter dem jüdischen Staat stehe. Netanjahu wies darauf hin, dass Iran Terror und Gewalt finanziere und die Auslöschung Israels auf seine Fahnen geschrieben habe. Daher brauche er nicht besonders zu erklären, warum das Regime keine Nuklearwaffen haben dürfe: „Unsere Feinde hassen uns nicht für das, was wir tun, sondern für das, was wir sind.“

Christen und Juden: Gemeinsame Werte

Christen und Juden müssten sich auf ihre gemeinsamen Werte und die gemeinsame Zukunft konzentrieren. Er selbst beziehe Kraft aus der Torah, der Bibel: „Das ist die Quelle, aus der wir trinken; das ist der Felsen, auf dem wir stehen.“ Von den gut 7,7 Millionen Einwohnern Israels sind 5,9 Millionen Juden, 1,4 Millionen Muslime und 154.000 Christen. Der Rest ist religionslos oder gehört anderen Glaubensrichtungen an. Die Zahl der „messianischen“ Juden, die an Jesus Christus glauben, wird auf 10.000 bis 15.000 geschätzt.







kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram

meist kommentierte Artikel

„Tagespost“: 2018 könnte für den Papst das „verflixte Jahr“ werden (57)

Papst Franziskus lehnt pastorale Handreichung der DBK ab! (57)

'Kein Christ wird Bomben und Raketen gedankenlos bejubeln. Aber... ' (41)

Liturgischer Missbrauch bei der Eucharistie (35)

Holland: Katholiken veröffentlichen dramatischen Aufruf an Bischöfe (31)

Vatikanische Kommission regt eigene Frauen-Synode an (30)

Kreuze an Uni abgehängt: Papst-Botschafter rügt Österreichs Kirche (28)

Diözese Linz: Trauner Pfarre hat kein Problem mit Islam-Fundis (26)

Papst löst Priesterbruderschaft der heiligen Apostel auf (25)

BDKJ Köln: „Woelki sieht unsere Arbeit sehr kritisch“ (24)

Kein Franziskus-Effekt in den USA - Kirchenbesucherzahl sinkt (20)

Gehorsam, Zeugnis, Konkretheit (18)

Religionsunterricht vernebelt den Glauben (18)

Benedikt XVI. feiert 91. Geburtstag in kleinem Kreis (15)

Der finale Kampf um das Leben des kleinen Alfie (15)