
St. Pölten (kath.net)
Pater Udo Fischer, führendes Mitglied der antirömischen "Pfarrer-Initiative", ist frustriert. Ausgerechnet bei der "demokratischen" Pfarrgemeinderatswahl erlebt der niederösterreichische Pfarrer eine schwere Abfuhr in der eigenen Pfarre Paudorf-Göttweig. Die Wahlbeteiligung ging bei P. Udo dramatisch auf nur mehr 12 Prozent zurück. Vor fünf Jahren kamen noch 252 zur Wahl, diesmal nur mehr 183.
In seiner neuesten Ausgabe des Pfarrblattes ist Fischer darüber wenig erfreut und meint über das Ergebnis: "Die Wahlbeteiligung (minus 30 Prozent!) war enttäuschend, selbst Kandidatinnen und führende Pfarrmitglieder sind nicht zur Wahl gegangen. Angesichts des österreichweiten Einsatzes des Pfarrers für die Laien – speziell für Frauen - in der Kirche und der geplanten Pfarrschließungen ist das sehr bitter."
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