15 März 2012, 22:30
Gänswein: Verzerrtes Papstbild in Medien
 
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Papstsekretär in München: Das Bild, das in einigen Medien früher von Kardinal Joseph Ratzinger und heute von Benedikt XVI. entworfen werde, sei in großem Maße eine «Verzeichnung»

München (kath.net/KNA) Der Privatsekretär des Papstes, Prälat Georg Gänswein, hat Teile der Medienberichterstattung über Benedikt XVI. kritisiert. Das Bild, das in einigen Medien früher von Kardinal Joseph Ratzinger und heute von Benedikt XVI. entworfen werde, sei in großem Maße eine «Verzeichnung», sagte Gänswein am Donnerstagabend im Münchner Presseclub. Deutlich geworden sei dies besonders seit dem Skandal um den Holocaustleugner Richard Williamson, dessen Exkommunikation der Papst im Januar 2009 aufhob, ohne seine politischen Äußerungen zu kennen. Neben der deutschsprachigen Presse habe seither vor allem die englischsprachige Presse im massiver Weise ein negatives Papstbild gepflegt.

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An die Medien richtete Gänswein die Bitte, diese Verzeichnung nach Möglichkeit zu korrigieren. Wer die Worte des Papstes kenne und dann später lese, was veröffentlicht werde, frage sich bisweilen, ob er «im falschen Film sitze». Der Papstsekretär widersprach Berichten, dass dem Papst negative Nachrichten vorenthalten würden. Benedikt XVI. werde informiert über Erfreuliches und weniger Erfreuliches, unter anderem über einen täglichen Pressespiegel. Das Kirchenoberhaupt habe gelernt, mit Kritik umzugehen, wisse diese einzuordnen und nehme berechtigte Kritik auch an.

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