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Südafrika: Proteste erfolgreich - Red Bull zieht Jesus-Reklame zurück

14. März 2012 in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Bischofskonferenz hatte die Gläubigen zuvor aufgerufen, während der derzeitigen Fastenzeit auf Red Bull zu verzichten. Auch die Muslime verurteilten dens Spot


Kapstadt (kath.net/KNA) Nach Protesten von Christen und Muslimen hat der Getränkehersteller Red Bull in Südafrika einen TV-Spot zurückgezogen, in dem Christus mit dem Energy-Drink übers Wasser geht. Das Unternehmen erklärte laut südafrikanischen Medien am Mittwoch, es sei nicht die Absicht gewesen, jemandes Gefühle zu verletzen. Man sei für seine TV-Cartoons immer auf der Suche nach «bekannten Themen».


Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz Südafrikas, Kardinal Wilfried Napier, hatte die Gläubigen aufgerufen, während der derzeitigen Fastenzeit vor Ostern auf Red Bull zu verzichten und das Gesparte für wohltätige Zwecke zu spenden. Der nationale Islamrat erklärte in einer Solidaritätsbotschaft an Napier, der TV-Spot sei für Christen, Muslime und religiöse Menschen allgemein schmerzhaft. Weiter heißt es: «Wir wollen unsere Stimmen gemeinsam erheben, um deutlich zu machen, dass Angriffe säkularer Extremisten auf religiöse Symbole und heilige Orte nicht hinnehmbar sind.»

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.



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