
Papstbeauftragter spricht Legionären Christi Vertrauen aus3. März 2012 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Energien bei den Legionären und dem Regnum Christi sollen entdeckt und belebt werden.
Mexiko-Stadt (www.kath.net/ KNA) Der Beauftragte des Papstes für die «Legionäre Christi», Kardinal Velasio De Paolis, hat der Ordensgemeinschaft das Vertrauen ausgesprochen. Laut einem Bericht des Pressedienstes Aciprensa (Dienstag Ortszeit) sagte der Kurienkardinal vor rund 10.000 Zuhörern aus verschiedenen Schulen der Ordensgemeinschaft im mexikanischen Leon, sein Besuch bekräftige das Vertrauen des Heiligen Vaters. Er sei nicht zum päpstlichen Delegaten berufen worden, um zu zerstören, sondern um die Energien in der «Legion» und der Bewegung «Regnum Christi» zu entdecken, zu beleben und zu erneuern. 
Die in Mexiko gegründete Ordensgemeinschaft der «Legionäre Christi» zählt nach eigenen Angaben weltweit rund 920 Priester in etwa 20 Ländern sowie 2.500 Seminaristen. Angeschlossen ist die Laiengemeinschaft «Regnum Christi». Nach Angaben der Legionäre zählt der Zweig der gottgeweihten Laien, die in Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam leben, derzeit 800 Frauen und 100 Männer. Gut 200 Mitglieder verließen den Angaben zufolge die Bewegung zwischen 2009 und 2011. In diese Zeit fielen vatikanische Ermittlungen bei der Ordensleitung, nachdem ein Doppelleben des Ordensgründers Marcial Maciel Degollado (1920-2008) sowie Mängel in den Führungsstrukturen bekanntgeworden waren. Der gebürtige Mexikaner war Vater von drei Kindern und soll Seminaristen sexuell missbraucht haben. Die «Legionäre» distanzierten sich in den vergangenen Monaten von ihrem Gründer und leiteten eine umfassende Neuausrichtung ein. (C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.
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Lesermeinungen| | PPQR 3. März 2012 | |  | Warum... sollten sich die LC nicht mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen?
Das ist doch gerade die herausragende moralische Leistung: sich selbst den Verfehlungen innerhalb des Ordens zu stellen und die Wende herbeizuführen.
Das konnte doch nur gelingen, weil die Substanz gesund ist UND der Wille zu einem unbelasteten Anfang vorhanden war.
Der wahre Glaube an Gott, das Vertrauen in den Papst und die Kirche sowie transparentes Handeln und kompromisslose Konsequenzen waren dafür notwendig. Jede andere Vorgehensweise wäre zum Scheitern verurteilt gewesen.
Würden sich nur die von Missbrauchsskandalen erschütterten Kirchen anderer Länder daran ein Beispiel nehmen. |  1
| | | | | Bastet 3. März 2012 | |  |
Ich persl. mag die Legionäre Christ sehr gern und untstrüze sie im Gebet und auch durch Spenden.
Man kann m.E. die Verfehlungen ihres Gründers nicht den engagierten jungen Priestern vorhalten. |  1
| | | | | CE 3. März 2012 | |  | DANKE In diesen schweren Zeiten sind unserer Bewegung die Worte des Delegaten eine unglaubliche Ermutigung... Wir beten sehr viel für die Legionäre und das Regnum Christi!! Gottes Segen! |  2
| | | | | DerSuchende 3. März 2012 | |  |
Gelobt sei Jesus Christus.....
für diese Einschätzung. Ich freue mich für die Legionäre sehr. Denn sie leisten hervorragende Arbeit. Ich liebe sie einfach. Mögen Sie uns allen noch viele Früchte bringen. |  1
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