13 Februar 2012, 09:43
Die 'Muttersprache der Liebe' des anderen lernen
 
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Praktische Tipps für Ehepaare bot die „MarriageWeek“

Radevormwald (kath.net/idea) Jeder Mensch hat eine „Muttersprache der Liebe“. In einer Ehe kann es zu Problemen kommen, wenn ein Partner die „Muttersprache“ des anderen nicht kennt und seine Liebe deshalb für diesen unverständlich ausdrückt. Wie Ehepartner sich besser gegenseitig verstehen lernen, darum ging es an einem Abend im Rahmen der „MarriageWeek“ („Woche der Ehepaare“) am 11. Februar in Radevormwald (Bergisches Land). Dort stellte das Krefelder Medizinerehepaar Ute und Thomas Horn fünf Sprachen der Liebe vor: Zweisamkeit, Hilfsbereitschaft, Zärtlichkeit, Lob und Anerkennung sowie Geschenke. „Wir müssen uns dem stellen, dass wir unterschiedlich sind“, sagte Ute Horn. Am Anfang ihrer Ehe habe ihr Mann versucht, sie mit der Sprache zu erreichen, die ihm selbst am nächsten lag. Das habe zu Missverständnissen geführt. Ute Horn weiter: „Liebe heißt, dem anderen auf der Ebene zu begegnen, wo er diese Begegnung haben will.“

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Wenn zwei Ehepaare feststellten, dass sie unterschiedliche Liebessprachen sprächen, bedeute dies nicht: „Wir passen nicht zueinander.“ Wichtig sei es dann, den eigenen Standpunkt loszulassen und sich in der Sprache des anderen mitteilen zu lernen. Die Beziehung zu Gott übe einen wesentlichen Einfluss auf das Empfinden eines Menschen aus. „Ich glaube, dass die Muttersprachen der Liebe daran hängen, wie wir Gott erleben“, so Ute Horn. Ihr Ehemann Thomas Horn ermutigte die etwa 50 Zuhörer, sich regelmäßig ausreichend Zeit für die Begegnung mit Gott zu nehmen und die Beziehung zu ihm als sehr persönlich zu erleben. Zu dem Abend mit dem Vortrag und einem festlichen Abendessen hatte die Rader Stadtmission (Radevormwald) eingeladen. Er fand im Rahmen der einwöchigen Veranstaltungsreihe „Woche der Ehepaare“ als eines von rund 500 Programmen in Deutschland statt. Die „MarriageWeek“ wurde 1996 erstmals in England durchgeführt und kam 2009 nach Deutschland.







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