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Berlin: Humanistischer Verband eröffnet Sozialpädagogik-Fachschule

9. Februar 2012 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
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Die ‚Humanistische Weltanschauungsschule mit reformpädagogischem Konzept’ bildet staatlich geprüfte Erzieher aus, um Personal für mehr Kitaplätze zu liefern.


Berlin (kath.net/PM) Im Berlin eröffnet demnächst eine Humanistische Weltanschauungsschule: Die Humanistische Fachschule für Sozialpädagogik (HFS) bietet eine dreijährige Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Erzieher/-in.

„Die HFS ist eine Humanistische Weltanschauungsschule mit reformpädagogischem Konzept und reflektiert die Prinzipien des Humanismus in allen Lebensbereichen“, heißt es in der Aussendung des Humanistischen Verbands Deutschlands.

Konfessionslosigkeit sei zwar „keine Grundbedingung“ für eine Aufnahme an die HFS. „Eine Offenheit für andere Weltanschauungen sowie eine wertschätzende Haltung gegenüber kleinen und großen Menschen sollten aber mitgebracht werden. Dogmatismus, unabhängig der Ausprägung, halten wir nicht für eine Grundlage einer kindgerechten humanistischen Pädagogik.“


Zur Verbindung von Theorie und Praxis werden die Studierenden im Teilzeitstudium in einer der 23 Kindertagesstätten oder sechs Jugendeinrichtungen des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg in die pädagogische Arbeit eingebunden sein.

Der Humanistische Verband Deutschland (HVD) will damit unter anderem „einen Beitrag zur Beseitigung des Mangels pädagogischer Fachkräfte leisten, der in Berlin dazu führt, dass immer noch tausende freie Kitaplätze wegen Personalmangel nicht besetzt werden können“.

Die Berliner Schule unter der Leitung von Beate Heeman wird am Freitag, den 10. Februar 2012, von der Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres (SPD), gemeinsam mit dem Präsidenten des HVD Berlin-Brandenburg, Norbert Kunz, eröffnet werden.

Seit dem Schuljahr 2007/2008 wird im Land Brandenburg auch an allen Schulen neben dem Religionsunterricht das freiwillige Unterrichtsfach „Humanistische Lebenskunde“ angeboten.

Der Jugendverband des Humanistischen Verbandes (kurz JuHu genannt) in Berlin-Brandenburg stellt sich so vor: „Wir sind junge Menschen, die nicht an einen Gott glauben, sondern ihr Leben selbst bestimmen wollen.“



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