06 Februar 2012, 17:36
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Neue holländische „Errungenschaft“: Ab März gibt es ambulante „Sterbehilfe“teams in den Niederlanden. "Spezialisten" helfen bei der Selbsttötung im eigenen Haus

Amsterdam (kath.net/KNA) Sechs ambulante „Spezialistenteams“ sollen in den Niederlanden vom 1. März an „Sterbehilfe“ leisten. Wie die «Niederländische Vereinigung für ein freiwilliges Lebensende» (NVVE) am Montag in Amsterdam mitteilte, sollen die jeweils aus einem Arzt und einem Krankenpfleger bestehenden Teams Betroffene zu Hause aufsuchen und dort die Tötung durchführen. Grund für die Einführung der ambulanten Teams sei, dass immer wieder Menschen, die (angeblich) „Sterbehilfe“ wünschten, Schwierigkeiten hätten, einen dazu bereiten Arzt zu finden.

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„Sterbehilfe“ ist in den Niederlanden seit April 2002 dann erlaubt, wenn ein Patient unerträglich leidet, aussichtslos krank ist und mehrfach ausdrücklich darum gebeten hat. Der Arzt muss einen Kollegen zu Rate ziehen. Die Staatsanwaltschaft wird nur bei Zweifeln an der ärztlichen Entscheidung angerufen. Sollte sich dabei herausstellen, dass der Arzt gegen die Regeln verstoßen hat, drohen ihm bis zu zwölf Jahren Haft.


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