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Gute Manieren im Hause Gottes

29. Jänner 2012 in Chronik, 9 Lesermeinungen
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Ein Priester aus Mexiko-City gibt den Gläubigen einen Grundkurs in gutem Benehmen während der Heiligen Messe. Wer sie beachtet, kann besser mitfeiern.


Mexiko City (kath.net/EWTN)
Ein Priester in Mexiko City gibt Anleitungen zum angemessenen Verhalten während der Heiligen Messe. „Schaltet eure Mobiltelefone aus, zieht euch entsprechend an und kommt rechtzeitig in die Kirche“, empfiehlt er den Gläubigen. Wer diese Regeln beachte, könne die Heilige Messe besser mitfeiern.

Viele Messbesucher hätten anscheinend vergessen, wo sie seien, schreibt Pater Sergio Roman in einem Artikel in der Zeitung der Erzdiözese Mexiko City. „Raucht nicht, esst nicht und trinkt nicht in der Kirche. Kaut keine Kaugummis und klebt sie nicht unter die Bänke“, fordert der Priester die Gläubigen auf.


Die Messe sei eine Feier, zu der man entsprechend erscheinen müsse, redet er den Gläubigen ins Gewissen. Konkret heißt das: „Nehmt ein Bad, nehmt eure Hüte ab und kleidet euch passend. Respektiert die liturgischen Haltungen.“

Familien mit kleinen Kindern hätten ein Recht, an der Messe teilzunehmen auch wenn die Kinder weinen. Er ersucht die Eltern, in diesem Fall mit den Kindern kurz hinauszugehen, bis diese sich wieder beruhigt hätten. Sein Mesner sei diese Situation vorbereitet, schreibt er. Er hat „einen Korb mit Lutschern, die er an Kinder verteilt, die weinen.“ Im Lauf der Zeit würden die Kinder verstehen, dass sie während der Messe ihre besten Manieren an den Tag legen müssten.


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Lesermeinungen

  30. Jänner 2012 
 

Kaugummi

Warum sollte jemand, der in der normalen Messe Kaugummi kaut und nicht zuhört oder schwätzt, das in einer Messe der a.o. Form nicht genauso machen? Zumal die äußerlich betrachtet ja noch langweiliger ist. Die Leute waren ja früher auch nicht andächtiger als heute, nur halt anders auf Benimm getrimmt.


1
 
 Langmut 30. Jänner 2012 
 

Überlieferte hl. Messe

Die Ehrfurcht hängt von der betenden Person ab, nicht von der Sprache. Ich persönlich empfinde die liturgischen Gebete in deutscher Sprache viel tiefer und zu Herzen gehend, obwohl ich einen 6jährigen Lateinunterricht genossen habe. Versuchen Sie doch einmal das Vaterunser und das Avemaria jeweils in lateinischer und deutscher Sprache zu beten. Achten Sie auf jedes Wort. Der lateinische Text ist für mich eher formelhaft, der deutsche echtes Sprechen mit Gott. Ich erlebe laufend hl. Messen in deutscher Sprache, die mit Ehrfurcht zelebriert werden. Der Geist ist, der wirkt.


1
 
  30. Jänner 2012 
 

Das beste Mittel

damit wieder Ehrfurcht in unsere Kirchen einzieht wäre die Feier der überlieferten hl.Messe.


1
 
  29. Jänner 2012 
 

Weltkirche

Vor allem sieht man daran auch sehr schön, dass die \"Manieren\" in angeblich katholischen Ländern viel mehr zu wünschen übrig lassen als bei uns. Rauchen und Essen während der Messe ist in Deutschland undenkbar, woanders passiert das schon lange. In Spanien war es schon vor dem Konzil für Männer normal, zwischendurch raus eine rauchen zu gehen. Kaugummis sieht man heute zwar auch hier manchmal bei total glaubensfernen Messbesuchern, aber üblich ist das sicher nicht.


1
 
 urserolu 29. Jänner 2012 
 

der Mesner verteilt Lollis...

... wie sollen Kinder da lernen, dass man in der Kirche nicht essen soll? Bleibt zu hoffen, dass die Lutscher wenigstens zuckerfrei sind.


2
 
  29. Jänner 2012 
 

Richtig

Gute Manieren UND Ehrfurcht. Letztere scheint hierzulande abhanden gekommen sein.


1
 
 bernhard_k 29. Jänner 2012 
 

Vergelt\'s Gott...

... für diese schönen, wichtigen und weisen Worte.


1
 
  29. Jänner 2012 
 

Gute Manieren

im Haus Gottes (sehr gut!) , ganz besonders aber gute Manieren AM ALTAR (noch besser!)....Weg mit den Oberlaien, Pastoral-ien und MACHT- Süchtige!


3
 
 Langmut 29. Jänner 2012 
 

Gute Manieren im Hause Gottes

Finde ich wunderbar, auch in Mitteleuropa zu empfehlen.


1
 

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