29 Dezember 2011, 13:32
Erzbistum München: Ewige Anbetung beginnt im Liebfrauendom
 
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Die Kathedralkirche des Erzbistums eröffnet damit den Reigen der Pfarreien und geistlichen Gemeinschaften, die sich über das ganze Jahr hinweg an der Ewigen Anbetung beteiligen, sodass täglich an irgendeinem Ort angebetet wird.

München (kath.net/PM) Die traditionelle „Ewige Anbetung“ im Jahr 2012 in der Erzdiözese München und Freising beginnt auch dieses Jahr im Münchner Liebfrauendom. Erzbischof Kardinal Reinhard Marx beginnt die Anbetung am Sonntag, 1. Januar 2012, um 12 Uhr mit einer Messe mit Aussetzung des Allerheiligsten. Anschließend besteht Gelegenheit zum stillen Gebet vor dem Allerheiligsten. Um 17 Uhr schließt Kardinal Marx die Anbetung mit einer Vesper und dem eucharistischem Segen ab. Die Frauenschola des Domchors singt dazu „Alma redemptoris mater“ von Josef Gabriel Rheinberger sowie Vespergesänge für gleichstimmigen Chor. Im Laufe der Ewigen Anbetung werden etwa 2000 Gläubige im Liebfrauendom erwartet.

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Traditionell findet die Ewige Anbetung im Dom Zu Unserer Lieben Frau am 1. Januar, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, statt. Die Kathedralkirche des Erzbistums München und Freising eröffnet damit auch den Reigen der Pfarreien und geistlichen Gemeinschaften, die sich über das ganze Jahr hinweg an der Ewigen Anbetung beteiligen.

An nahezu jedem Tag des Jahres wird so in mindestens einer Pfarrei des Erzbistums vor dem Allerheiligsten gebetet. „Durch die Ewige Anbetung wollen wir ausdrücken, dass wir alle Tage mit dem Herrn unterwegs sind“, heißt es in der „Ordnung der festlichen Verehrung der Eucharistie in den Pfarreien und geistlichen Gemeinschaften der Erzdiözese München und Freising“ von 1999: „Jeder Ort der Anbetung stellt eine Station des Weges dar, auf dem wir als pilgerndes Gottesvolk mit Jesus dem Vater und damit unserer Vollendung in Gott entgegengehen.“

Bei der Ewigen Anbetung wird eine konsekrierte Hostie in einem Schaugefäß, Monstranz, oder einem Aufbewahrungsgefäß, Ziborium, auf dem Altar ausgestellt. Tageszeit und Dauer der Aussetzung legt jede Pfarrei nach den örtlichen Gegebenheiten fest.

Die Ewige Anbetung beginnt mit einer Messe und endet in der Regel mit einem eucharistischen Segen, der mit der konsekrierten Hostie erteilt wird. Während der Aussetzung ist Zeit zum stillen Gebet vorgesehen, die von Lesungen, Gesängen und Gebeten unterbrochen werden kann. Teilweise werden auch die Stundengebete wie Laudes oder Vesper während der Aussetzung gebetet.

Foto: kathpedia






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