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USA: Atheisten belegen traditionelle Krippenschau

14. Dezember 2011 in Chronik, 13 Lesermeinungen
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Santa Monica/Kalifornien: Anstelle von lebensgroßen Weihnachtsszenen sind dieses Jahr auf 11 der 14 öffentlichen Stellplätze atheistische Arrangements zu sehen, die etwa eine ‚Frohe Sonnenwende’ wünschen


Santa Monica (kath.net/KNA/red) In einer Krippenausstellung im kalifornischen Santa Monica haben Atheisten die Heilige Familie ins Abseits gedrängt: Von den 14 zur Verfügung stehenden Ausstellungsplätzen im Palisades Park zeigen erstmals in diesem Jahr nur drei die traditionelle Weihnachtsszene, wie die Zeitung «Toronto Star» (Dienstag) berichtete. Verantwortlich dafür sei, dass die Stadtverwaltung die wenigen verfügbaren Plätze – erstmals in diesem Jahr - in einem Losverfahren vergeben habe. Die nichtchristlichen Arrangements wünschen beispielsweise eine «Frohe Sonnenwende».


Das Kommittee „Santa Monica Nativity Scenes“ veranstaltet seit 1953 jährlich eine Ausstellung von verschiedenen lebensgroßen „Weihnachtsszenen“ im städtischen Palisades Park. Die atheistischen Gruppen, die sich um die 14 Stellplätze bemüht haben, sind allerdings laut Krippenschau-Veranstaltern nicht in der Stadt beheimatet. Bisher haben überwiegend verschiedene christliche Konfessionen ihre lebensgroßen Weihnachtsszenen präsentiert.

Die Veranstalter der Krippenschau reagierten verstimmt. Der Schachzug der Atheisten beende eine jahrzehntelange Tradition und sei eine Einschränkung der Meinungsfreiheit für die Christen. Das Krippenkomitee habe keine Probleme mit Darstellungen, die mit der christlichen nicht übereinstimmten, sagte Hunter Jameson, einer der Organisatoren. Dies entspreche dem amerikanischen Stil der freien Rede und der Fairness. Jameson wandte aber ein: «Anders als unsere Opponenten versuchen wir niemanden aus dem Palisades Park zu verdrängen.»

Die Stadtverwaltung erklärte laut der Zeitung, man habe das Lossystem eingeführt, um eine faire Verteilung der Ausstellungsflächen zu gewährleisten. Jeder habe das gleiche Recht, Straßen und Parks zur Meinungsäußerung zu nutzen, sagte eine Rechtsvertreterin von Santa Monica.

(C) 2011 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: Szene "Maria besucht Elisabeth", © www.santamonicanativityscenes.org


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