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| ![]() Ich will Gott ausstrahlen1. Dezember 2011 in Buchtipp, 1 Lesermeinung Das Leben und der Tod eines außergewöhnlichen Menschen und Glaubenszeugen für Christus. Linz (kath.net) Der französische Karmelit Pater Jacques musste seine Schule in Avon bei Paris am 15. Jänner 1944 verlassen, weil er jüdische Kinder vor den Nazis versteckt hatte. Er wurde von der Gestapo verhaftet und nach Mauthausen-Gusen interniert. Selbst die Internierung in einem der schlimmsten Konzentrationslager des Dritten Reiches konnte Pater Jacques nicht von seinem Ideal, sein Leben für alle die Leiden hinzugeben, hindern. Häftlinge, die Pater Jaques erlebten, berichteten darüber, dass der französische Pater tagtäglich sein Leben für seine Mitgefangenen riskierte. Die besondere Ausstrahlung auf Menschen, die in einem tiefen Glauben wurzelte, war selbst in dem geschundenen und ausgezehrten Körper nach einem entsetzlichen Leidensweg, der ihn durch drei Konzentrationslager führte, spürbar. Der Patient mit der Häftlingsnummer 64.109 starb am 2. Juni 1945 im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz. Die luxemburgische Karmelitin Schwester Christiane Meres zeichnet nun in einem lesenswerten Buch sein faszinierendes Leben von der Geburt in Frankreich bis zu seiner Internierung in Mauthausen-Gusen und seinem Tod im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz nach. Der Erzbischof von Bagdad, Msgr. Jean Sleiman, hat dazu ein Vorwort verfasst, in dem er Pater Jacques als Prophet für Europa bezeichnet. In Pater Jacques brannte eine feurige Sehnsucht nach dem Absoluten und dem Gebet, verbunden mit einer kompromisslosen Hinwendung zum Nächsten. In seiner Nähe fühlte sich auch der menschenunwürdig behandelte Häftling im KZ wieder als vollwertiger Mensch. Pater Roberto Pirastu OCD Dieser außergewöhnliche Mensch und unsere große Ordensheilige Elisabeth von Thüringen erscheinen mir in mancher Hinsicht ähnlich, obwohl sie so verschiedenen Zeiten angehören und so unterschiedliche Lebensumstände hatten. Schwester M. Friedburga Druckenthaner
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