
Kaufering (kath.net) Professor Hubert Gindert nimmt für das „Forum Deutscher Katholiken“ zum Weltbildskandal Stellung. „Auch wenn den Bischöfen nicht unterstellt wird, dass sie mit Pornografie, Satanismus oder Esoterik Geld verdienen wollen, bleibt ihre Verantwortung für das Unternehmen „Weltbild“, das zu hundert Prozent der Kirche gehört und solche Produkte vertreibt“.
Die Erklärung des „Forums Deutscher Katholiken“ im Wortlaut:
Nach den wochenlangen Diskussionen und Enthüllungen über das Sortiment von „Weltbild“ steht die Auseinandersetzung mit der Zusammenkunft der Diözesanbischöfe am 21. November vor der Entscheidung.
Auch wenn den Bischöfen nicht unterstellt wird, dass sie mit Pornografie, Satanismus oder Esoterik Geld verdienen wollen, bleibt ihre Verantwortung für das Unternehmen „Weltbild“, das zu hundert Prozent der Kirche gehört und solche Produkte vertreibt.
Bischöfe brauchen keine Manager zu sein. Ihre „erste Aufgabe ist vor allem die frohe Botschaft zu verkünden…und das Volk vor Verirrungen und Glaubensschwäche zu schützen…“(KKK 888,890).
Bischöfe müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Mitarbeiter und die von ihnen Beauftragten, auftragsgemäß handeln. Wenn das nicht geschieht, und eine Kontrolle, aufgrund der Dimension, die das Unternehmen angenommen hat, nicht mehr möglich ist, bleibt nur die Trennung von dem Unternehmen „Weltbild“. Es geht darum, Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen.
Alles andere ist demgegenüber sekundär!
Prof. Dr. Hubert Gindert
Forum Deutscher Katholiken
Foto Hubert Gindert: (c) kath.net/Lorleberg
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