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| ![]() Reizthema Zölibat25. Oktober 2011 in Buchtipp, 2 Lesermeinungen Die wichtigsten aktuellen Pressestimmen, welche den Wert der priesterlichen Ehelosigkeit betonten und das 'Geschenk des Zölibats' würdigten - Lesetipp! Kisslegg - Rom (kath.net) Die Diskussion über das Reizthema Zölibat kochte dieses Jahr in der katholischen Kirche bis zum Siedepunkt hoch. Nun hat KATH.NET-Romkorrespondent Dr. Armin Schwibach die wichtigsten Wortmeldungen in deutschsprachigen Medien gesammelt, welche den Wert der priesterlichen Ehelosigkeit betonten und das Geschenk des Zölibats würdigten. Die Einleitung zum Buch schrieb der Kirchenhistoriker und emeritierte Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften, Walter Kardinal Brandmüller. Der Kardinal erläutert, dass der Zölibat keine mittelalterliche Gesetzesordnung darstellt, sondern seine Wurzeln in der Verkündigung Jesu Christi sowie in der apostolischen Tradition hat. Die ursprüngliche Form des Zölibats bestand laut Brandmüller darin, dass ein zum Priester beziehungsweise Bischof Geweihter wohl das Familienleben, nicht aber die eheliche Gemeinschaft fortsetzte. Dem habe es entsprochen, dass mit Vorzug ältere Männer geweiht wurden. Für Kardinal Brandmüller gehört der Zölibat zur verbindlichen Überlieferung der Kirche. Es stelle sich daher grundsätzlich die Frage, ob es der Kirche überhaupt erlaubt sein könnte, eine unbezweifelbar apostolische Überlieferung grundsätzlich preiszugeben.
Der Zölibat ein Reizthema schlechthin. Gerade die ersten Monate des Jahres 2011 waren wieder eine Zeit, in der veranlasst zuerst durch einen offenen Brief, mit dem sich acht CDU-Politiker an die deutschen Bischöfe gewandt hatten, dem dann das viel diskutierte, von über 200 Theologie-Lehrenden gezeichnete Memorandum Kirche 2011 folgte die Wogen des Pro und Contra hochschlugen. Sowohl aufgrund der Äußerungen der Politiker, die es für dringend geboten hielten, die deutschen Bischöfe im Lichte der besorgniserregenden Zunahme des Priestermangels zu bitten, die Zulassung von viri probati zur Priesterweihe zu ihrem eigenen Anliegen zu machen, als auch angesichts des Thesenpapiers des Memorandums fühlten sich nicht wenige katholische Journalisten, Publizisten sowie auch Theologen dazu herausgefordert, die sich aus dem Zölibat ergebende positive Provokation aufzunehmen. Der vorliegende Band bietet eine kleine Sammlung der wichtigsten und interessantesten Wortmeldungen, die in den Medien verzeichnet werden konnten. Vor allem die katholische Zeitung Die Tagespost sowie die katholische Internet-Zeitung kath.net hatten sowohl ihren Autoren als auch den Lesern einen breiten Raum geboten, innerhalb dessen es möglich war, sich eingehend und auch fern vom Herkömmlichen mit dem Geschenk des Zölibats auseinanderzusetzen. Dem Band sind einige wesentliche historisch-theologische Klarstellungen vorangestellt, mit denen der emeritierte Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften, Walter Kardinal Brandmüller, dem Leser die Möglichkeit bietet, jenseits einer subjektiven Reduktion auf eine andere und umfassende Weise in das Reizthema Zölibat einzusteigen.
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch nur Inlandportokosten. Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected] Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuZölibat
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